„Jetzt Zeichen setzen!“
25. Januar 2012
Aufregung und aggressive Wortmeldung der FPÖ-Hinterbänkler sprechen Bände! „Die Aufregung in rechten Kreisen muss groß sein, anders lassen sich Wortmeldungen diverser FPÖ-Hinterbänkler über die angebliche Gewaltbereitschaft linker Anarchos nicht erklären. Die GPA-djp-Jugend beteiligt sich selbstverständlich an einer ganzen Reihe von Veranstaltungen und Aktivitäten im Rahmen der Aktionswoche gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus, auch an der Kundgebung gegen den WKR-Ball“, erklärt der Jugendvorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Florian Hohenauer. „Dass diese Kundgebung Ewiggestrigen wie Graf, Jung und Konsorten nicht passt, weil natürlich die Aufmerksamkeit darauf gelenkt wird, dass rechte Größen wie Le Pen heuer ausgerechnet am Gedenktag der Befreiung von Auschwitz in der Hofburg feiern und tanzen, liegt auf der Hand“, so Hohenauer weiter. Als besonders kurios bezeichnet es Hohenauer, dass die Rechten dauernd den Gegnern ihres Balles Gewaltbereitschaft unterstellen: „Gleichzeitig bedient sich keine einzige der vielen Organisationen, die gegen den WKR-Ball protestieren, einer derart aggressiven Sprache wie die FPÖler – diese Tatsache allein spricht Bände.“
Die vom Bündnis „Jetzt Zeichen setzen“ koordinierten Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche seien bis jetzt gut besucht, berichtet GPA-djp Jugendsekretär Helmut Gotthartsleitner: „Viele Menschen wollen es eben nicht tatenlos hinnehmen, dass Antisemitismus und Rassismus salonfähig werden sollen.“ Die GPA-djp Jugend hofft auch auf eine starke Teilnahme an den beiden Veranstaltungen zum Abschluss der Aktionswoche: Die Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz-Birkenau findet übermorgen Freitag ab 10.00 Uhr auf dem Heldenplatz in Wien statt, unter den RednerInnen wird auch GPA-djp-Bundesgeschäftsführerin Dwora Stein sein. Ab 18.30 Uhr findet ebenfalls am Wiener Heldenplatz unter dem Motto „Zeichen setzen!“ die Kundgebung gegen Rechtsextreme und gegen den WKR-Ball in der Hofburg statt. „Beide Veranstaltungen sind als friedliche, aber deutliche Signale geplant, wie wichtig es ist, die Gräueltaten des Nationalsozialismus niemals zu vergessen und sich gegen alle zu wehren, die dieses Gedenken verharmlosen!“
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