Unsinnige Wiederholung von Lehrjahren!

Wir fordern wechselseitige Anrechnung von Schul- auf Lehrzeiten!
Durch eine veraltete Bestimmung im Berufsausbildungsgesetz (BAG) §28 ist seit mehreren Jahren eine wechselseitige Anrechnung von Schul- und Lehrzeiten nicht mehr möglich – das heißt, dass die Ausbildung in Schulen die Lehrabschlussprüfung nicht ersetzt und es auch keine verbindliche Regelung gibt, wie viel Lehrzeit angerechnet werden muss/kann. AbsolventInnen einer Berufsbildenden mittleren Schule (BMS) oder höheren Schule (BHS) kann also trotz er folgreicher Ausbildung – mit Jahreszeugnis, Abschlusszeugnis, Abschlussprüfungszeugnis oder Reifeprüfungszeugnis – ein Lehrvertrag anstelle eines Arbeitsvertrages angeboten werden. Besonders SchülerInnen von Berufsbildenden mittleren Schulen sind davon betroffen, da sie nach der Schule noch eine Lehre oder einen Teil der Lehre, in jedem Fall die Lehrabschlussprüfung ablegen müssen. Dies ist erstens bildungspolitisch völlig unsinnig und zweitens sehr teuer. (weiterlesen…)

Add comment  Tagged:  , , , 13. August 2010

GPA-djp-Jugend: Reform der Lehrlingsausbildung ist längst überfällig!

Kampagne: “Operation Praxistest -  Wir kämpfen für deine Kohle” bereits gestartet!

“Eine Reform der Förderung der Lehrlingsausbildung ist längst überfällig”, begrüßt der Vorsitzende der GPA-djp Jugend, Rene Pfister, den heutigen Vorstoß des ehemaligen Lehrlingsbeauftragten der Bundesregierung, Egon Blum. Die Statistik belege die Notwendigkeit dieser Forderung, so Pfister: “Wenn im Vorjahr schon 5.000 Lehrlinge weniger ausgebildet worden sind als im Jahr 2008 und die Tendenz weiter nach unten geht, dann muss doch jedem klar sein, dass das System evaluiert und geändert werden muss.” (weiterlesen…)

Add comment  Tagged:  , , , , , , , 4. August 2010

Die Unity 07/2010 ist da!

Mitglieder der GPA-djp Jugend erhalten drei Mal jährlich die UNITY und finden die gedruckte Ausgabe im Postkasten. Zusätzlich zur gedruckten Ausgabe kannst du hier die aktuelle UNITY als E-Zeitung online durchblättern oder alle Ausgaben als PDF-Datei downloaden. Viel Spaß beim Lesen wünscht die GPA-djp Jugend!

In dieser Ausgabe der Unity findest du die Themen: FAIR statt PREKÄR – Ferienjob, Praktikum & Co, Unsinnige widerholung von Lehrjahren, Österreich in Armut, HIV/AIDS – Leugnen kann töten,

Add comment  Tagged:  , , , , , , , 4. August 2010

GPA-djp-Pfister: Bologna-Architektur verschlechtert Chancen am Arbeitsmarkt

Utl.: Gescheitertes Projekt evaluieren

“65 Prozent der heimischen Unternehmen halten es für fraglich, ob der Bachelor als ,Akademiker’ eingestuft werden soll. Diese aktuelle Studie des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) bestätigt unsere Bedenken gegenüber der Bologna-Architektur sehr eindrucksvoll”, kommentiert der Vorsitzende der GPA-djp-Jugend, Rene Pfister:”Dadurch, dass der Abschluss eines Bachelor-Studiums zu einer Massenabfertigung zu verkommen droht, verschlechtern sich natürlich auch die Chancen der AbsolventInnen am Arbeitsmarkt. Ein denkbar schlechtes Zeichen in Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit!” (weiterlesen…)

Add comment  Tagged:  , , 29. Juli 2010

ÖBB-Sommerticket: GPA-djp SchülerInnen fordern Rücknahme der Preiserhöhung!

Um ganze 56 Prozent wurde das ÖBB-Sommerticket für Jugendliche bis 19 Jahre im Vergleich zum Vorjahr teurer und innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der Preis mehr als verdoppelt.

Auch die 20- bis 26-jährigen müssen heuer 17 Prozent mehr bezahlen als im Jahr zuvor. Damit steht die Preiserhöhung des ÖBB-Sommertickets in keiner Relation mit den bisherigen Teuerungen für Zugtickets. Gerade SchülerInnen trifft diese aber mit voller Wucht, sind die meisten doch nicht berufstätig und somit auf das Taschengeld ihrer Eltern angewiesen.

Hat das Zugticket im Jahr 2008 für unter 20-jährige noch 19EUR gekostet, kostet es heute schon 39EUR. Müssen in diesem Jahr 20 bis 26-jährige Jugendliche ganze 69EUR für das Ticket bezahlen, kostete es vor zwei Jahren noch 49EUR.

Seitens der ÖBB wird die Preiserhöhung mit mangelnder Wirtschaftlichkeit argumentiert, untermauert wird das mit einer Kritik des Rechnungshofes. Sachlich gesehen ist das natürlich Unfug, denn mit einer solchen Preispolitik gewinnt man gewiss keine neue Nachwuchs-Kundschaft, die das Unternehmen bitter nötig hätte, vielmehr noch, man vertreibt damit jahrelange Nutzer des ÖBB-Sommertickets. Wir können nicht akzeptieren, dass einerseits junge Menschen immer mehr zur Kassa gebeten werden, während auf der anderen Seite gut dotierte Luxusjobs auf Manager-Ebene vergeben werden.

Mag. Gabriele Lutter (Vorstandssprecherin der ÖBB-Personenverkehr AG) rechnet in einem Interview vor, dass das Angebot mit 54 Cent bzw. 95 Cent pro Tag “unschlagbar günstig” sei. Diese Rechnung geht wohl nur bei den wenigsten Jugendlichen auf, denn dazu müsste man das Ticket täglich nutzen. Da das ÖBB-Sommerticket aber “nie als Pendlerkarte für FerialpraktikantInnen gedacht” war und somit unter der Woche erst ab 8:00 Uhr früh gültig ist, ist dieses Argument keineswegs mehr haltbar, sondern das Sommerticket wird zum teuren Freizeitspaß!

Wir als SchülerInnenvorstand der GPA-djp Jugend solidarisieren uns mit den Anliegen der Facebook-Initiative “ÖBB-Sommerticket 2010 viel zu teuer – 56% Preiserhöhung sind eine Sauerei!” und fordern gemeinsam mit den über 9.000 jungen Menschen, die diese unterstützen, eine sofortige Rücknahme der Preiserhöhung!

Add comment 26. Juli 2010

GPA-djp Jugend startet Operation Praxistest!

WIR KÄMPFEN FÜR DEINE KOHLE! Mit Juni 2008 wurde der „alte“ Blumbonus abgeschafft und eine neue Förderung für die „betriebliche Ausbildung von Lehrlingen“ geschaffen. Im Klartext bedeutet das, dass die Betriebe Geld bekommen, wenn sie Lehrlinge ausbilden. Genauer gesagt, gibt es für die Betriebe 8 verschiedene Möglichkeiten an dieses Geld zu kommen.

Eine dieser Möglichkeiten ist der „Praxistest“, also der Ausbildungsnachweis zur Mitte der Lehrzeit! Wenn dein Betrieb alle Lehrlinge zur Mitte der Lehrzeit zu diesem „Praxistest“ schickt, eine Ausbildungsdokumentation abgibt und die Lehrlinge bestehen, bekommt der Betrieb Euro 3.000 pro Lehrling. Oft ist es so, dass die Lehrlinge nichts von diesem Geld bekommen. Das wollen wir ändern!

Aber was ist wenn Lehrlinge den „Praxistest“ nicht bestehen? Dann muss der Betrieb die Ausbildungsdokumentation bis zum Lehrzeitende führen. Treten die Lehrlinge zur Lehrabschlussprüfung an und bestehen diese bekommt der Betrieb immer noch Euro 1.500 und die Lehrlinge meistens wieder nichts! Auch das wollen wir ändern!

(weiterlesen…)

Add comment  Tagged:  , , , , , , , 6. Juli 2010

Umfrage unter Handelslehrlingen!

Als GPA-djp Jugend sind wir die Interessenvertretung von Lehrlingen, jungen ArbeitnehmerInnen, SchülerInnen & StudentInnen. Um auch zu wissen was die jungen KollegInnen im Handel bewegt und wie es um ihr Arbeitsumfeld bestellt ist, haben wir soeben die Umfrage unter den Lehrlingen im Handel gestartet. Die Ergebnisse dieser Umfrage sind für uns ein wichtiger Gradmesser für unsere Forderungen bei den Kollektivvertragsverhandlungen im kommenden Herbst. Denn dort geht es um die Lehrlingsentschädigung und um das künftige Gehalt der Lehrlinge im Handel. Wenn du Lehrling im Bereich Handel bist, kannst du unter www.handelslehrling.at/umfrage mitmachen! Deinen Zugangscode haben wir dir mit einem Brief direkt nach Hause gesendet.

Also, worauf wartest du noch? Mach dich stark für deine Rechte! Fülle den online Fragebogen aus und setze damit ein Zeichen. Noch Fragen: Dann schick uns einfach ein Email an jugend@gpa-djp.at

Add comment  Tagged:  , , , 5. Juli 2010

Aufruf von Elfriede Jelinek zur Demonstration am 1. Juli, 18.30 Heldenplatz

Die Familie Zogaj muß bleiben dürfen.

Da das Recht nicht für alle zu gelten scheint, denn Kärntner Minderheiten sind mit ihren Rechten offenkundig davon ausgenommen, kann Recht nicht Recht bleiben. Da Ortstafeln willkürlich verrückt werden können, kann auch das Recht anscheinend willkürlich verrückt werden. Für die Familie Zogaj soll es aber unverbrüchlich feststehen, daß sie weg muß. Die Menschenrechte aber kommen vor den Rechten des Staates, die offensichtlich  verhandelbar und umgehbar sind. Die Menschenrechte jedoch sind in jedem Fall unverrückbar. Sie gelten unbedingt und für alle. Die Familie Zogaj muß bleiben dürfen.

Elfriede Jelinek

Add comment  Tagged:  , , , , 25. Juni 2010

GROSSDEMONSTRATION! GENUG IST GENUG! Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

GENUG IST GENUG!

Arigona Zogaj und ihre Familie sollen bleiben!
Für eine menschenwürdige Asylpolitik!

Großdemonstration: Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Die Familie Zogaj wurde zum Symbol für das Elend der österreichischen Asyl- und Einwanderungspolitik – und für deren Erbarmungslosigkeit. Mit dem Befehl zur „unverzüglichen Ausreise” krönen das Innenministerium und die Behörden ihr menschenverachtendes Vorgehen in diesem Fall.

Seit Jahren schon wird diese Familie politisch zerstört. Und die Zogajs sind kein Einzelfall. Seit Jahren schon werden viele andere Familien aus ihrem längst vertrauten Umfeld herausgerissen. Kinder dürfen die Schule nicht fertig machen. Fußballer werden vom Training weg in Schubhaft genommen. Familien bei Nacht und Nebel aus den Betten geholt, damit ihre Nachbarn und Nachbarinnen es nicht rechtzeitig bemerken. Wir fragen: Wie daneben ist das denn?

Und wir sagen: Genug ist genug.

  • Deshalb demonstrieren wir für ein
  • Sofortiges humanitäres Bleiberecht für die Familie Zogaj!
  • Für eine menschenwürdige Asylpolitik und ein humanitäres Fremdenrecht!
  • Donnerstag, 1. Juli 2010, 18.30 Uhr, Heldenplatz

Elfriede Jelinek – Robert Palfrader – Stefan Ruzowitzky – Florian Scheuba – Rudolf Scholten – Barbara Coudenhove-Kalergi – Markus Hering – Sigrid Maurer – Freda Meissner-Blau – Robert Menasse – Barbara Blaha – Constantin Wulff – Robert Misik – Isolde Charim – Doron Rabinovici – Franzobel – Karl Merkatz – Michael Köhlmeier – Susanne Scholl – Dwora Stein – Anne Bennent – Otto Lechner – Eva Jantschitsch („Gustav”) – Josef Hader – Andrea Maria Dusl – Peter Kreisky – Franz Adrian Wenzel (”Austrofred”) – Gertraud Auer Borea d’Olmo – Peter Henisch – Karl-Markus Gauss – Wolfgang Kos – Götz Spielmann – Rudolf Kaske – Philip Blom – Harald Krassnitzer – Peter Hörmanseder – “Maschek” – Michael Schottenberg – Thomas Glavinic – Veronika Barnas – Maria Bill

Mit Unterstützung von SOS Mitmensch

Kontakt: office at sosmitmensch.at oder +43 1 524 99 00

Bitte diesen Aufruf kopieren, weitermailen, in allen Webseiten und Blogs posten… Spread the Word! Danke R.M.

 

3 comments  Tagged:  , , , , 23. Juni 2010

Arigona Zogaj: Staatsspitze soll Innenministerin zurückpfeifen

Humanitäres Bleiberecht gefordert! “Das aktuelle Agieren von Innenministerin Fekter und die Forderung nach einer sofortigen Abschiebung von Arigona Zogaj kann nur als Zugeständnis an rechtspopulistische und mediale Zurufe verstanden werden und widerspricht allen christlich-sozialen bzw. ethischen Grundsätzen”, kritisiert der Bundesjugendvorsitzende der GPA-djp Rene Pfister das Vorgehen der Innenministerin.

“Es ist die Frage zu stellen, wer davon profitiert, dass dieses junge Mädchen nun abgeschoben werden soll. Offenbar ist es eine willkommene Gelegenheit, von den dringenden Problemen, wie Arbeitslosigkeit und Einkommenssicherheit abzulenken. Monatelang wurde der Familie Zogaj von verschiedenen Seiten Lösungsmöglichkeiten suggeriert, die nun von einem Tag auf den anderen vom Tisch gewischt werden. Das ist menschenverachtend! Wir fordern die Staatsspitze, allen voran den Bundespräsidenten und den Bundeskanzler, auf, humanes Bleiberecht für die Familie Zogaj zu gewähren”, so Pfister abschließend.

Add comment  Tagged:  , , , , 15. Juni 2010

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