Als GPA-djp Jugend unterstützen wir nachstehenden Aufruf und laden alle ein, dies mit einer Unterschrift auf www.machen-wir-uns-stark.at ebenfalls zu tun.
JA zum Zugang zu Lehre und Arbeitsmarkt für Asylsuchende! Unterstütz auch du die Kampagne des Bündnis www.machen-wir-uns-stark.at!
In Österreich passiert tagtäglich Zukunftsraub. Aufgrund eines ministeriellen Erlasses aus dem Jahr 2004 dürfen jugendliche Asylwerber/innen keine Lehre machen und auch erwachsene Asylsuchende haben bis auf die Saison- und Erntearbeit keinen Zugang zum regulären Arbeitsmarkt.
Perspektivlosigkeit unter jungen Menschen ist die Folge. Viele Jugendliche sind nach Absolvierung der Pflichtschule zum Nichtstun verdammt. Sie wünschen sich, eine Lehre zu machen, aber der Erlass verbietet es. Dabei gibt es in einigen Bundesländern sogar einen Überschuss an offenen Lehrstellen!
Auch Erwachsene trifft es hart. Bis ein Asylverfahren endgültig entschieden ist, vergehen oft Jahre. In dieser Zeit sind Betroffene von staatlichen Hilfen abhängig. Mancherorts eingerichtete gemeinnützige Beschäftigungsprojekte helfen ein wenig, aber sind kein Ersatz für reguläre Arbeitsmöglichkeiten.
Setzen wir uns für Chancen ein! Jede/r kann Freund/innen, Bekannte und Kolleg/innen für unser gemeinsames Anliegen gewinnen! Unterstütz auch du mit deiner Unterschrift, dieses Anliegen auf www.machen-wir-uns-stark.at! (weiterlesen…)
Tagged: Asyl, Befreundete Organisationen, Gerechtigkeit, Gesetz, Lehrlinge, Lehrstellen, politische AktivistInnen 14. Mai 2012
Empfindliche Beeinträchtigung von Redaktionsgeheimnis & InformantInnenschutz! Die Journalistengewerkschaft in der GPA-djp hat heute alle ihre Mitglieder mittels E-mail aufgerufen, die vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (kurz: AKVorrat) initiierte Verfassungsklage zu unterstützen, ein auf www.verfassungsklage.at abrufbares Onlineformular auszufüllen und bis 18. Mai an den AKVorrat zu senden.
In der E-Mail an die Journalistengewerkschaftsmitglieder heißt es, “journalistische Arbeit beruht zu einem großen Teil auf dem Prinzip des InformantInnenschutzes. Dieser ist auch gesetzlich festgeschrieben. Durch die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung werden das Redaktionsgeheimnis und der InformantInnenschutz aller österreichischen JournalistInnen empfindlich beeinträchtigt. Die Vertraulichkeit von Unterredungen kann nicht mehr garantiert werden, wenn es eine komplette Protokollierung aller Telekommunikationsvorgänge gibt.” Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, weist auch noch darauf hin, dass “die Erfassung des Standortes jedes Mobiltelefons exakte Rückschlüsse über journalistische Recherchemethoden und vertrauliche Gespräche in den vergangenen sechs Monaten erlaubt.” Und Fritz Wendl, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs ORF und Töchter in der GPA-djp, erinnert daran, dass sich Gewerkschaft und ORF-Redakteursrat “bereits vor der Einführung, nicht zuletzt auch im parlamentarischen Begutachtungsverfahren und in einer Arbeitsgruppe des Infrastrukturministeriums, entschieden gegen die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen und diese grundsätzlich abgelehnt” haben.
Tagged: Gerechtigkeit, Gesetz, Kampagne, Presseaussendung, Solidarität, Vorratsdatenspeicherung 10. Mai 2012
“Rassistische Verfolgung – Von der Ausgrenzung zur Vernichtung. Die Verfolgung der europäischen JüdInnen und der Roma und Sinti”
Was 1946 mit einer kleinen Gruppe Überlebender begann, ist heute Europas größte Gedenkfeier an die in den Konzentrationslager begangenen Verbrechen des NS-Regimes: Zur Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen am kommenden Sonntag, dem 13. Mai, erwartet das Mauthausen Komitee Österreich (MKÖ) auch heuer wieder rund 10.000 Teilnehmer/innen aus ganz Europa. Im Mittelpunkt des Gedenkens stehen heuer die aus rassistischen Gründen verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden sowie Roma und Sinti.
„Der Massenmord an den aus rassistischen Gründen ‚unerwünschten‘ Menschen ist bis heute einzigartig in der Menschheitsgeschichte“, so der Vorsitzende des MKÖ, Willi Mernyi. Obwohl Mauthausen nie ein Vernichtungslager war, wurden im KZ Mauthausen mindestens 15.000 Juden und hunderte Roma und Sinti ermordet. Dazu kommen noch die Tausenden Toten der Todesmärsche ungarischer Juden, die im Frühjahr 1945 auf dem Weg nach Mauthausen bzw. nach Gunskirchen starben. Ihre Zahl konnte nie vollständig erfasst werden.
Neben Botschaftern aus rund 40 Ländern werden als Ehrengäste u.a. erwartet: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer und Bundeskanzler Werner Faymann.
Jugendgedenkmarsch!
Zahlreiche Jugendorganisationen – darunter auch die GPA-djp Jugend – setzen im Rahmen der Befreiungsfeier bei einem Jugendgedenkmarsch vom Steinbruch über die Todesstiege zum Jugenddenkmal im ehem. Konzentrationslager Mauthausen ein Zeichen gegen Rassismus, Faschismus, Intoleranz und menschenverachtende Politik. Wir Gedenken der Jugendlichen die im Konzentrationslager Mauthausen inhaftiert und ermordet wurden. Treffpunkt ist am Sonntag, 13. Mai 2012 um 09:45 Uhr im Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen. Mehr dazu findest du auf Facebook!
Völlig neue Verkehrssituation bei der Befreiungsfeier in Mauthausen:
Autobusse können wie gewohnt bis zur KZ-Gedenkstätte zufahren. Für TeilnehmerInnen mit PKW steht seit heuer ein kostenloses Bus-Shuttle-Service zur Verfügung. Zentraler Parkplatz dafür ist in Mauthausen an der B3 im „Donaupark“ – folgen Sie bitte den Hinweisschildern zum Parkplatz und zur zentralen Einstiegsstelle. Die Autobusse verkehren im Taktverkehr ab 7:30h bis 15:00h.
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Weitere Informationen zur Befreiungsfeier in Mauthausen und in den Nebenlagern sind auf www.mkoe.at zu finden!
Tagged: Antifaschismus, Antirassismus, Befreundete Organisationen, Gerechtigkeit, Mauthausen, Menschenrechte, Neofaschisten, politische AktivistInnen, Veranstaltungen 10. Mai 2012
Stoppen wir den Zukunftsraub an Asylsuchenden! Jetzt die Politik zum Handeln aufrufen: www.machen-wir-uns-stark.at!
Seit dem Jahr 2004 ist für Asylsuchende der Zugang zur Lehre und zum regulären Arbeitsmarkt durch einen Erlass des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft blockiert. Lediglich Saison- und Erntearbeit ist für Asylsuchende möglich. Perspektivlosigkeit unter jungen Menschen ist die Folge und auch Erwachsene trifft der versperrte Zugang zum Arbeitsmarkt hart. Viele warten schon Jahre auf die Möglichkeit, regulär arbeiten zu können.
Die Plattform „Machen wir uns stark“ hat daher am 1. Mai eine Kampagne für die Öffnung des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Asylsuchende gestartet. JETZT unsere Petition unterzeichnen: www.machen-wir-uns-stark.at
Und BITTE möglichst vielen Menschen weiter sagen! Machen wir uns gemeinsam STARK!
Tagged: Antirassismus, Asyl, Bleiberecht, Gerechtigkeit, Lehrlinge, politische AktivistInnen, Solidarität 9. Mai 2012
Bildung muss für alle frei und ohne Hürden zugänglich sein! „Im Studiengang Bildungswissenschaft bekommt man auch an der Universität Wien gelehrt, dass Bildung allen frei zugänglich sein sollte. Zwischen Theorie und Praxis liegen hier aber offensichtlich Welten“, kritisiert Nikola Poljak, Studierendenvorsitzender der GPA-djp Wien, die Entscheidung der Universität Wien, ab dem kommenden Semester autonom Studiengebühren einzuheben. (weiterlesen…)
Tagged: Bildung, Gerechtigkeit, Presseaussendung, Solidarität, StudentInnen 27. April 2012
Her mit der Berufsberechtigung für BMHS-AbsolventInnen und SchülerInnen! Die berufliche Ausbildung erfolgt in der „Sekundarstufe 2“ einerseits durch das Berufsbildende mittlere oder höhere Schulwesen (BMHS) und andererseits durch die duale Berufsausbildung in der Berufsschule (BS) und im Ausbildungsbetrieb. Die Ausbildung im Berufsbildenden mittleren oder höheren Schulwesen ist durch das Schulorganisationsgesetz (SchOG) geregelt. Die betriebliche Ausbildung findet ihre Grundlage im Berufsausbildungsgesetz (BAG) und wird im Bereich der Berufsschule auch durch das Schulorganisationsgesetz (SchOG) normiert.
Diese beiden Ausbildungswege waren bis zum Jahre 1993 unter anderem durch § 28 BAG und einer dazugehörigen Verordnung des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie vom 3. Juli 1985 miteinander verbunden. Diese regelte auf Basis der Lehrpläne der einzelnen Berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowohl einen Ersatz von Lehrabschlussprüfungen für BMHS-AbsolventInnen sowie einen Lehrzeitersatz für beispielsweise SchulabbrecherInnen. (weiterlesen…)
Tagged: Berufsberechtigung, Bildung, Kampagne, Lehrlinge, SchülerInnen 26. April 2012
Unternehmen die Förderungen streichen, wenn sie BMHS-AbsolventInnen als Lehrlinge beschäftigen! “Die Weigerung der Wirtschaftskammer, über eine Wiedereinführung des sog. § 28 im Berufsausbildungsgesetz zu verhandeln, der eine wechselseitige Anrechnung von Schul- auf Lehrzeiten regeln soll, bedeutet nicht nur Nachteile für BMHS-AbsolventInnen, die trotz erfolgreicher Schulausbildung eine Lehre beginnen müssen. Damit wird auch jede Menge Steuergeld vergeudet”, erklärt der Jugendsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), Helmut Gotthartsleitner. Für die betroffenen Jugendlichen, die ihr Berufsleben mit einer Lehrlingsentschädigung starten anstatt mit einem Kollektivvertragsgehalt, bedeutet das finanzielle Nachteile von bis zu 14.000,- Euro brutto im ersten Jahr. “Andererseits kassieren die Unternehmen für die Ausbildung der BMHS-AbsolventInnen, darunter viele mit Matura, auch noch stattliche Förderungen”, erklärt Gotthartsleitner. (weiterlesen…)
Tagged: Berufsberechtigung, Bildung, Gesetz, Lehrlinge, Lehrlingsförderung, Presseaussendung, SchülerInnen 25. April 2012
Die GPA-djp Jugend unterstützt den Aufruf von Blockupy Frankfurt und schließt sich dem nachstehenden Aufruf an:
WIDERSTAND GEGEN DAS SPARDIKTAT VON TROIKA UND REGIERUNG – FÜR INTERNATIONALE SOLIDARITÄT UND DEMOKRATISIERUNG ALLER LEBENSBEREICHE
Wir rufen auf zu europäischen Tagen des Protestes gegen das Krisenregime der Europäischen Union vom 16. – 19. Mai in Frankfurt am Main. Wir wollen den Widerstand gegen ein Krisenregime, das Millionen Menschen in vielen Ländern Europas in Not und Elend stürzt, an einen seiner Ausgangspunkte tragen: mitten ins Frankfurter Bankenviertel, an den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) und vieler mächtiger deutscher Banken und Konzerne. Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren. Wir werden gegen die Politik von EU und Troika demonstrieren, die EZB blockieren und die öffentlichen Plätze im Frankfurter Finanzzentrum okkupieren – wir sind BLOCKUPY! (weiterlesen…)
Tagged: Gerechtigkeit, politische AktivistInnen, Steuer, Veranstaltungen 22. April 2012
Informationen zur richtigen Einstufung von jungen Menschen!
LEHRLINGSENTSCHÄDIGUNG (§17 BAG)! Lehrlingen gebührt eine Lehrlingsentschädigung, die in den meisten Fällen im Kollektivvertrag geregelt ist. Bei der “Einstufung” der Lehrlinge, ist ein besonderes Augenmerk darauf zu legen, ob eine eventuelle Anrechnung von bereits zurückgelegten Lehrzeiten erfolgt ist.
LEHRLINGE – EINSTUFUNG WÄHREND DER WEITERVERWENDUNGSPFLICHT! Nach dem Ende der Lehrzeit ist der/die Lehrberechtigte verpfl ichtet, die Lehrlinge für mindestens drei Monate – der Kollektivvertrag kann Besseres regeln – im Rahmen der Weiterverwendungspfl icht im erlernten Beruf weiter zu beschäftigen.
Endet das Lehrverhältnis früher als vereinbart durch erfolgreiche Ablegung der Lehrabschlussprüfung (§14 Abs 2 lit. e BAG), beginnt die Weiterverwendungspflicht am darauffolgenden Montag. Ab diesem Zeitpunkt besteht ein Arbeitsverhältnis. Da die Lehrlinge entsprechend ihrer Ausbildung beschäftigt werden müssen, ist es nicht zulässig für diesen Zeitraum das Entgelt zu schmälern. Es gebührt jenes Entgelt, das im Kollektivvertrag nach erfolgreicher Lehrabschlussprüfung unter Berücksichtigung zB der Tätigkeit festgelegt wurde.
Endet das Lehrverhältnis durch Zeitablauf (BAG §14 Abs. 1 BAG) und wird die Lehrabschlussprüfung später abgelegt, gebührt bis zum auf die erfolgreiche Ablegung der Lehrabschlussprüfung folgenden Sonntag eine Entlohnung gemäß Kollektivvertrag (Einstufung: ohne abgeschlossene Lehrausbildung). Nach erfolgreicher Ablegung der Lehrabschlussprüfung ist eine Umstufung vorzunehmen. Die Weiterverwendungspflicht beginnt am Tag nach dem vereinbarten Lehrzeitende!
BERUFSBILDENDE MITTLERE/HÖHERE SCHULE (BMHS)! BMHS-AbsolventInnen werden – trotz abgeschlossener beruflicher Ausbildung – immer häufi ger in ein Lehrverhältnis gedrängt. Dadurch wird ihnen ein Entgelt als FacharbeiterIn oder Angestellte vorenthalten. BetriebsrätInnen sollten darauf drängen, dass diese KollegInnen gemäß §34a BAG einen Arbeitsvertrag und somit ein entsprechendes Entgelt erhalten. Mehr Infos dazu gibt es auf www.jugend.gpa-djp.at/berufsberechtigung!
EINSTUFUNG VON SCHÜLERiNNEN UND STUDIERENDEN! Nach Schule oder Uni ist es besonders wichtig, dass BetriebsrätInnen beim Berufseinstieg helfen. Diese sollten sehr genau prüfen, ob Vordienstzeiten – zB durch einen Nebenjob – vorliegen und auch bei der Einstufung berücksichtigt wurden. Was genau angerechnet werden kann, muss im Einzelfall anhand der Arbeitszeugnisse beurteilt werden.
ACHTUNG: Im OGH-Erkenntnis vom 4.8.2009 wurde festgestellt, dass auch Vordienstzeiten anzurechnen sind, wenn sie vor dem 18. Lebensjahr erworben wurden, da alles andere eine Altersdiskriminierung darstellen würde.
Bei Fragen steht die GPA-djp Jugend unter 05 0301-21510 oder per Email an jugend@gpa-djp.at gerne zur Verfügung!
Tagged: Aktionswoche, Einstufung, Gehalt, Kampagne, Lehrlinge, Lehrlingsentschädigung, Lohn, SchülerInnen, StudentInnen 19. April 2012
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