Universitäre Sparmonologe

Zuerst Studiengebühren, dann Zugangsbeschränkungen und Knock-Out Prüfungen und jetzt will Wissenschaftsministerin Karl auch das Budget kürzen. Nach den Rektoren, stiegen nun auch die Studierenden aus – von einem Dialog ist hier wohl nicht mehr die Rede.

 

Es scheint ganz so als hätte Beatrix Karl „den Bogen überspannt“, kommentierte die ÖH-Vorsitzende Sigrid Maurer bei einer Pressekonferenz die Ankündigung Karls die STEP als Selektionsinstrument zu verwenden. Und tatsächlich: Nach den Rektoren verlassen nun auch die Studierenden, neben der ÖH und der Protestbewegung auch die StudentInnenfraktionen Fachschaftsliste (FLÖ) und der Verband Sozialistischer Studentinnen (VSStÖ) den Dialog mit Karl. Trotz dem Ausstieg dieser zwei wichtigen Partner will Karl den Hochschuldialog planmäßig weiterführen, denn es sitzen ja noch zahlreiche andere Partner am Tisch. Es sieht allerdings so aus, dass, wenn die Ministerin so weiter macht, sie an ihrem Tisch statt eines Dialogs einen Monolog führen wird.

 

Budgetkürzungen machen Unis hin

Rektorenchef Hans Sünkel sieht die Zukunft der Unis „schlicht und ergreifend furchtbar“. Der Rektor der Universität Salzburg Heinrich Schmiedinger erklärte bei der Hörerversammlung in Salzburg: „Wir sind nicht bereit, diese angekündigten Budgetkürzungen hinzunehmen.“ Universitäten wären bereits unterfinanziert, sparte man hier weiter werden sie „irgendwann hin“. Bei den Universitäten und so wieder bei der Bildung zu sparen ist der falsche Weg. Universitäten dürfen nicht von der Wirtschaft abhängig sein – wie Ministerin Karl meine, dass die Unis sich das Geld bei den Unternehmen holen sollen. Andere Länder würden mehr, nicht weniger Geld für Universitäten ausgeben, meint Schmiedinger. Nötig ist hier die Solidarität aller 21 Universitäten, so wie auch der rektor der Salzburger Uni. Die Wissenschaftsministerin sollte nicht so schnell aufgeben und sich auch eventuell mal bei ihrem Kollegen dem Finanzminister ein bisschen hartnäckiger für das Geld für Universitäten einsetzen. Von einer Einführung der Finanztransaktionssteuer, welche einige dieser Probleme beseitigen könnte, will ich an dieser Stelle aber gar nicht sprechen, denn anscheinend spart man die Bildung lieber kaputt!?

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 22. Mai 2010 um 01:23 | Permanent-Link

    Have no a lot of cash to buy a house? You should not worry, because that’s available to receive the loan to resolve all the problems. Thus take a student loan to buy all you require.

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