Erstellt für: Michael Pieber, GPA-djp
Erstellt von: Agnes Streissler
Was bedeutet dies für die Gewerkschaft?
Die Ökologisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bietet zweifelsohne Wachstumschancen und stellt im Idealfall eine win-win Situation für Umwelt
und Beschäftigung dar. Aufgabe einer Gewerkschaft muss es aber sein, hier für Objektivierung zu sorgen und Schönfärbereien zu hinterfragen.
Nicht jeder green job ist auch ein sauberer Job, auch die soziale Verträglichkeit ist nicht garantiert und die Frauenquoten in typischen grünen
Beschäftigungsfeldern sind oft niedrig. Damit müssen die Arbeitsbedingungen und Einkommenschancen von green jobs vorrangiges Thema gewerkschaftlicher Arbeit sein. In weiterer Folge muss sich die Gewerkschaft aber auch bei der Frage der Wirtschaftsförderung verstärkt einbringen:
Die grüne Ökonomie darf nicht mit der Gießkanne gefördert werden, sondern ökologische Wirtschaftsförderung muss in enger Abstimmung mit existierenden Förderpolitiken (etwa im Export oder Forschungsbereich) erfolgen. Mindestens so wichtig wie die Geldförderung sind dabei Standortförderungen (etwa über Cluster- und Qualifikationsprojekte) und ein ökologisch und sozial verträgliches Beschaffungswesen.
Die Unterlage ist bei Michael Pieber – michael.pieber@gpa-djp.at – erhältlich.
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Tags: Agnes Streissler, Green Jobs, Michael Pieber

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