Der Preis für unser Gemüse…
Migration, Ausbeutung und Landwirtschaft in Almería

Im Mai 2011 führte “weltumspannend arbeiten” – der entwicklungspolitische Verein im ÖGB – eine Studienreise mit dem Titel “Billige Tomaten hier – moderne Sklaverei dort” nach Almería (Südspanien) durch.

Ein Thema, welches uns jedes Jahr betrifft, da wir frisches Obst und Gemüse auch im Winter in Hülle und Fülle zur Verfügung haben. Doch woher kommt eigentlich unser Obst und Gemüse? Welchen „Preis“ müssen andere dafür bezahlen, damit es uns an nichts fehlt?
Im Zuge der Reise entstand in Kooperation mit dem Di@log der AK OÖ ein 12-min-Dokumentarfilm, der eindrucksvoll die Arbeits- und Lebensbedingungen der LandarbeiterInnen in dieser Region schildert. Gemeinsam mit Fotos und einer ansprechend aufbereiteten Präsentation können Antworten auf die Fragen rund um dieses brennende Thema gefunden werden. Zusätzlich wird dieses Material Anregungen zur Diskussion geben.

„weltumspannend arbeiten“ bietet Vorträge zum Thema „Der Preis für unser Gemüse“ wie folgt an:

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Hans Klarsicht  und sein Kollege erforschen die Hintergründe der EURO-Krise.

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 Unsere Grundlagenabteilung hat die Steuerideen der Finanzministerin hinterfragt:

„Das Erfinden von neuen Steuern ist volkswirtschaftlich nicht sehr klug.“
(Finanzministerin Maria Fekter)

Das schlimme an diesem Zitat ist, dass die Ministerin selbst ihre Aussage nicht besonders ernst nimmt. Ihre Ablehnung neuer Steuern scheint sich nur auf den Bereich der vermögensbezogenen Steuern zu beziehen, von dem sie nichts hören will. Dagegen scheint keine Woche zu vergehen, ohne dass Finanzministerin selbst in den österreichischen Tageszeitungen neue Steuerideen verbreitet. Zuerst war es der sogenannte Integrierte Tarif aus Steuer- und Sozialversicherungsabgaben, dann die Abschaffung der begünstigten Besteuerung freiwilliger Abfertigungen und des Nachkaufs von Schul- und Studienzeiten1, nun sind es gleich eine ganze Reihe, übrigens sehr unpräziser, neuer Vorschläge: Reform der Grundsteuer, Ökosteuern und Senkung der Abgabenquote.

Die Unterlage zum Downloaden: Steuerideen_Fekter

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Im Rahmen der Studie wurde zu Tage gefördert, dass das Internet bereits ein Viertel der gesamten Mediennutzungs-Dauer ausmacht.

Surfen, wo man geht, steht oder sitzt und das immer länger – so lautet das Ergebnis der Momentaufnahmenstudie MindMinutes von Mindshare Mediaagentur in Wien über das Mediennutzungs-Verhalten von Österreichern. Im Rahmen der Studie wurde zu Tage gefördert, dass das Internet bereits ein Viertel der gesamten Mediennutzungs-Dauer ausmacht. Oder hochgerechnet auf die Dauer pro Tag knapp über zwei Stunden. Das Radio landet mit 113 Minuten auf dem zweiten Platz der Mediennutzung, gefolgt von Fernsehen (100 Minuten). Täglich wird eine halbe Stunde in Zeitungen und Magazinen gelesen

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Seit den 70iger Jahren sind neoliberale Ideologien die Leitbilder gesellschaftlicher Entwicklung. In den öffentlichen Debatten wird Neoliberalismus zumeist als ein Set an politischen Praktiken und Maßnahmen verstanden, die auf die Entfaltung privatwirtschaftlicher Logiken und die strukturierende Macht der Märkte abzielen, wie zum Beispiel die Freiheit des Kapital und Güterverkehrs. Diese Betrachtung des Neoliberalismus als vorwiegend politisches und makroökonomisches Projekt, verstellt jedoch oft den Blick auf die (inner-) betriebliche Ebene von Neoliberalisierungsprozessen.

Hier der Entwurf zum Downloaden: Leistungslohn als neoliberales Projekt_MB_JH

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Erstellt für: Michael Pieber, GPA-djp
Erstellt von: Agnes Streissler

Was bedeutet dies für die Gewerkschaft?
Die Ökologisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bietet zweifelsohne Wachstumschancen und stellt im Idealfall eine win-win Situation für Umwelt
und Beschäftigung dar. Aufgabe einer Gewerkschaft muss es aber sein, hier für Objektivierung zu sorgen und Schönfärbereien zu hinterfragen.
Nicht jeder green job ist auch ein sauberer Job, auch die soziale Verträglichkeit ist nicht garantiert und die Frauenquoten in typischen grünen
Beschäftigungsfeldern sind oft niedrig. Damit müssen die Arbeitsbedingungen und Einkommenschancen von green jobs vorrangiges Thema gewerkschaftlicher Arbeit sein. In weiterer Folge muss sich die Gewerkschaft aber auch bei der Frage der Wirtschaftsförderung verstärkt einbringen:

Die grüne Ökonomie darf nicht mit der Gießkanne gefördert werden, sondern ökologische Wirtschaftsförderung muss in enger Abstimmung mit existierenden Förderpolitiken (etwa im Export oder Forschungsbereich) erfolgen. Mindestens so wichtig wie die Geldförderung sind dabei Standortförderungen (etwa über Cluster- und Qualifikationsprojekte) und ein ökologisch und sozial verträgliches Beschaffungswesen.

Die Unterlage ist bei Michael Pieber – michael.pieber@gpa-djp.at – erhältlich.

 

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Gerhard Kopinits hat uns den Link für ein Youtubevideo geschickt, das gut in der Bildungsarbeit einzusetzen ist:

http://www.youtube.com/watch?v=TfjHituJoMI&feature=related

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Gestern stellte Renate Eckkrammer, verantwortliche SekretärIn für Bildungsarbeit in der GPA-djp, den Bildungskurs für ErsatzbetriebsrätInnen vor. Gemeinsam mit dem Regionalgeschäftsführer Peter Stattmann starten die KollegInnen diese Bildungsinitiative.

Ziele:

  • BRInnen kennen die Bedeutung eines Kollektivvertrages
  • Sie kennen die Grundlagen und Vorteile von starken Interessensvertretungen
  • Der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit/Netzwerk ist gelegt
  • Die Vorbereitung für eine BR-Tätigkeit ist gelegt
  • Sie kennen die Rahmenbedingungen in Dienstverträgen

Die wesentlichen Inhalte:

  • Grundsätze und Inhalte von Kollektivverträgen und deren Handlungsfelder
  • Rollenspiel
  • Handlungsfelder von Gewerkschaften
  • Inhalte von Dienstverträgen

Das Design zum Downloaden: ErsatzBRSeminar

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Grundsätzliche Gedanken zu einem Seminar  für Mitglieder von Belegschaftsvertretungen  in international agierenden Unternehmungen.

Status Quo

Sehr viele Unternehmen sind in einem globalisierten Netzwerk eingebettet. Oft ist es aber so, dass dies weder den Belegschaftsvertretungen noch den Beschäftigten in diesen Be-trieben auch wirklich bewusst ist.
Der Alltag ist sehr Standort bezogen und vom Mikrokosmos des Arbeitsplatzes mit all seinen das dort agierende Individuum beeinflussenden Faktoren beherrscht. Gedanklich endet vieles an den Werkstoren, kaum jemand macht sich die Mühe, einmal weiter zu denken und zu hinterfragen, warum unterschiedliche Abläufe im Unternehmen so sind wie sie sind.
Hinzu kommt oft auch eine gewisse Ohnmacht; Arbeits- und Leistungsverdichtung – ge-steuert von einem erbarmungslos von oben nach unten weiter gegebenen Druck – domi-nieren. Aber auch mangelndes Wissen über europäische und globalisierte wirtschaftliche Zusammenhänge reduzieren die Wahrnehmung auf die allseits üblichen Verallgemeine-rungen, die sich im Spannungsbogen von „denen da in Brüssel“ bis hin zu „Was kann ich schon tun?“ sammeln.
Dieser Fatalismus nützt – wenn überhaupt – nur den KapitaleignerInnen. In dem Augen-blick aber, in dem Belegschaftsvertretungen und in weiterer Folge Beschäftigte beginnen, zu hinterfragen und forschend einen Perspektivenwechsel einzunehmen, eröffnet sich die Chance einer Horizonterweiterung, verbunden mit der Chance des Erkennens, des Ver-stehens und damit auch mit der Möglichkeit, ein wenig gegen zu steuern.
Es geht dabei nicht um das Implementieren eines revolutionären Reingeneering, sondern ganz einfach darum, kritisch zu hinterfragen, zu erkennen und miteinander daraus zu lernen.
Das gilt für die Belegschaftsvertretungen, für die Beschäftigten und auch für die mit ein-gebundenen hauptamtlichen GewerkschafterInnen gleichermaßen. Alle verfügen – in wel-cher Form auch immer – über Wissen und Erfahrung. Dies gilt es, transparent und vor allem bewusst zu machen und daraus ein gemeinsames Handeln abzuleiten.
Letztlich kommt es auf die Solidarität an. Sie ist die Basis und das wohl am dichtesten und am tragfähigsten geknotete Netzwerk. Solidarität braucht vor allem ein entspre-chend herausgebildetes Bewusstsein, genau hier gilt es, anzusetzen, zu hinterfragen, bewusst zu machen.
Globalisierung ist nicht etwas Unerreichbares, Globalisierung beginnt an der Stechuhr. Einfach? Schwierig? Es ist meist nichts so schwierig, wie einfach zu sein. Ernesto „Che“ Guevara de la Sernas Ausspruch „Seien wir realistisch: versuchen wir das Unmögliche!“ erscheint gerade in diesem Zusammenhang als passend.

Die Unterlage zum Downloaden: Ruß – Globalisierung – Zusammenfassung 29052011x

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Modul 1: 02.2011 Illmitz, Burgenland
Modul 2: .03.2011 Innsbruck, Tirol
Modul 3: 04.-06.04.2011 Graz, Steiermark

TrainerInnen:

  • Elisabeth Steinklammer, Mag.a (Erwachsenenpolitische Trainerin)
  • Rainer Kau (bis März 2011 GPA-djp-Projektleiter des SPAR Projektes)
  • Margit Pfatschbacher (Interspar Zentralbetriebsratsvorsitzende)

TeilnehmerInnen:
- Eingeladen wurden alle Interspar BetriebsrätInnen, die Mitglied der GPA-djp oder Vida (Gastrobereich) sind. Diese wurden von der ZBR Vorsitzenden persönlich angeschrieben und eingeladen, wodurch nicht nur Vorsitzende und StellvertreterInnen teilnahmen,
sondern auch einfache BR Mitglieder.
- Teilgenommen haben: 47 BetriebsrätInnen (35 Frauen, 12 Männer), ~8 kurzfristige Absagen

  •  aus 21 Interspar Märkten/ Betriebsratskörperschaften
  • aus 6 Bundesländern
  • davon 44 GPA-djp Mitglieder, 3 VIDA Mitglieder
  •  davon 7 Interspar ZBR Mitglieder

Dokumentation:
Online auf http://www.blog.gpa-djp/betriebsrat-interspar 

Nähere Informationen mit einem Erfahrungsbericht des TrainerInnenteams und dem Feedback der TeilnehmerInnen bekommt ihr bei uns in der Bildungsabteilung.

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