Wer an Bildung denkt, denkt recht schnell auch an Schule – vor allem als ehemalige/r oder derzeitige/r SchülerIn, als Elternteil oder als LehrerIn. Was geht einem dabei zuerst durch den Kopf? Die KlassenkollegInnen, Noten, nette und weniger nette LehrerInnen, Schularbeiten? Die Schulzeit prägt über lange Zeit das Leben eines jeden von uns.
Viele denken auch an aktuelle und immer wieder kehrende bildungspolitische Debatten, in denen nicht selten die Bildung als ausschlaggebender Faktor für künftige Entwicklungen angesehen wird. Damit ist es meist nicht weit zu Bildungsreformen, da das bestehende Schulsystem schnell eine Vielzahl von Kritikern findet. Im Aufzeigen von Mängeln geht häufig mindestens zweierlei verloren: Erstens der Blick auf die konkrete Neugestaltung, die sich kaum jemand vor Augen führen kann, wenn von neuen pädagogischen Konzepten und Unterrichtsmodellen und Schulformen die Rede ist. Damit werden auch gleich die existierenden positiven Beispiele für neue Wege im Schulwesen vernachlässigt. Zweitens gehen vor allem die Stimmen der direkt Betroffenen “von Schule” verloren, jene der Kinder bzw. SchülerInnen, die jeden Tag in der Schule aktiv sind – die Frage ist nur, in welcher Form sie ihre Neugier, ihre Fähigkeiten, ihren Spaß am Neuen (= Lernen) in Aktivität umwandeln und ausleben können.
“Schule anders!” Ein Film als Anschauungsmaterial!
“Hier gefällt’s mir eigentlich sehr gut. Wenn ich Politiker oder Kanzler von Österreich wäre, tät’ ich viele solche Schulen bauen.” (Leon, Schüler, 7, www.dokit.at/1plus1ist100)
Weiterlesen ‘Schulfilm: “1+1=100 oder Die Schule des Lebens”’



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