Artikel beschlagwortet mit 'Demokratie'

Wirtschaft in den Händen der ArbeitnehmerInnen: Wirtschaftsdemokratie

Vom 22. bis 24. Februar findet in Wien der Kongress für Solidarische Ökonomie 2013 mit einer äußerst vielfältigen Workshop-Programm statt.
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Wir möchten hier insbesondere auf die im Rahmen des Kongresses laufende Workshopreihe „Wirtschaftsdemokratie – Formen und Beispiele notwendiger Gesellschaftsveränderung für eine Solidarische Ökonomie“ hinweisen. Die leitenden Inhalte der Reihe sind:

  • Globale Definition und Ziele der Wirtschaftsdemokratie (kurz)
  • Überblick über Geschichte und Formen der Wirtschaftsdemokratie (relativ kurz)
  • ArbeiterInnen-Selbstverwaltungswirtschaft (Ex-Jugoslawien, Ex-CSSR, europäische Netzwerke selbstverwalteter oder demokratischer Unternehmen inkl. Mondragón, Emilia Romagna)
  • Der Versuch des früheren Bundesministers und GPA-djp Vorsitzenden Alfred Dallinger, in den 1970er-Jahren eine demokratisch verfasste österreichische Wirtschaft aufzubauen

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Seminar: Der Betriebsrat als demokratische Keimzelle im Betrieb

Der Betriebsrat ist ein Gremium, das nach demokratischen Prinzipien funktioniert. In der Praxis wird das demokratische Potenzial oft nicht voll ausgeschöpft. Uneinigkeit im Betriebsratsteam kann viel Energie kosten, durch mangelnde Einbindung der MitarbeiterInnen bleiben wichtige Ressourcen ungenutzt.

Wirtschaft Demokratie Für uns kann der Betriebsrat eine demokratische Keimzelle im Betrieb sein. Dafür braucht es Einigkeit im Betriebsrat, solide Entscheidungsstrukturen und Methoden, wie die MitarbeiterInnen zu Mit-BetriebsrätInnen werden. In diesem Seminar werden wir uns mit der jeweiligen Situation der anwesenden BetriebsrätInnen auseinandersetzen und klare Hinweise/Hilfen geben, wie der Betriebsrat zu einer Keimzelle der Demokratie werden kann. Das Seminar dient auch der Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung.

Termin: 20.09.2012, 9.00 bis 17:00 Uhr

Ort: Ort: ÖGB Veranstaltungszentrum Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien, Seminarraum „Marie Tusch“

Anmeldung:http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&n=GPA_1.7.1.a&cid=1339416924445

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Seminarnachlese und -materialien: Schuldenmythen und Fiskalpakt

echt krass Die sogenannte “Eurokrise”, wie die durch die Finanzkrise verursachte Staatsschuldenkrise im Euroraum auch genannt wird, gehört zu den wichtigsten wirtschaftlichen und vor allem politischen Entwicklungen, die aktuell stattfinden. Fast täglich gibt es neue Berichte zu diesen Entwicklungen. Sowohl die Diagnosen der Ursachen wie auch die Vorschläge zur Krisenbewältigung sind zwar insgesamt vielfältig, in der breiten Medienöffentlichkeit werden jedoch nicht alle Standpunkte wiedergegeben. Deshalb ist es auch gar nicht so einfach, sich ein differenziertes Bild der Geschehnisse zu verschaffen und einen kritischen Blick auf die verschiedenen Medienberichte zu werfen.

In einer solchen Situation sehen wir es als unbedingte die Aufgabe gewerkschaftlicher Bildungsarbeit, eine Möglichkeit zur intensiven Beschäftigung mit allen Fragen um “die Krise” im Rahmen eines Seminars zu schaffen. Dabei war bei der Planung des Seminartermins noch keineswegs klar, dass der fixierte Termin, der 14. Juni 2012, so kurz vor den erneuten Parlamentswahlen in Griechenland liegen würde.

Das Seminar “Schuldenmythen und Fiskalpakt – Demokratieabbau in Krisenzeiten” war zunächst kurzgefasst auf folgende Themenfelder ausgerichtet:

  • Hintergründe der Staatsverschuldung, insbesondere ihre Zusammenhänge mit der Finanzkrise;
  • das (behauptete) Problem der Staatsverschuldung (”Schuldenmythen”) und Austeritätspolitik (Sparen) als vermeintlich optimale bzw. einzige Lösung des Schuldenproblems;
  • die ökonomische Logik, die der aktuellen Spar- und Konsolidierungspolitik zugrunde liegt (”Neoliberalismus”);
  • das Verhältnis von Neoliberalismus und Demokratie (”Hegemonie”);
  • Zusammenhänge zwischen Austeritätsprogrammen (Sparpolitik) und wirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere die Auswirkungen auf ArbeitnehmerInnen (etwa am Beispiel Griechenlands);
  • das Instrument des Fiskalpakts: Hintergründe, europarechtliche Grundlagen und demokratische sowie wirtschaftliche Risiken.

Inhaltlicher Überblick: Seminarmaterialien und Hinweise zur weiteren thematischen Vertiefung
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Seminar: “Schuldenmythen und Fiskalpakt – Demokratieabbau in Krisenzeiten”

Es sind vor allem zwei Themen, die die Politik seit einiger Jahren prägen: “die Krise” und ihre vermeintliche Lösung, “das Sparen”. Nachdem 2008 die „Immobilienkrise“ ausbrach und sich zu einer allgemeinen „Finanzmarktkrise“ auswuchs, ist seit einiger Zeit hauptsächlich von einer „Saatsschuldenkrise“ die Rede. Die bekannte Antwort auf diese lautete “Schuldenbremse” und führte zu einem “Sparpaket”, das in Österreich Ende März 2012 beschlossen wurde. Der nächste von den Regierungschefs der 25 EU-Staaten geplante Schritt ist der “Fiskalpakt”, mit dem die nationalen Budgets durch die EU-Kommission und den Europäischen Gerichtshof überwacht werden sollen, was nicht weniger als einem massiven Demokratieabbau gleichkommt.

Im Seminar gehen wir diesen Entwicklungen nach und fragen, wie es zur Verschuldung der Staaten gekommen ist, ob hartes Sparen wirklich eine Lösung oder nicht vielmehr ein Kern des Problems ist und was Sparpakete und Fiskalpakte für die Einkommen und soziale Absicherung der Menschen aber auch für unsere Demokratie bedeuten.

Termin: 14.06.2012, 9.00 bis 16:30 Uhr

Ort: Ort: ÖGB Veranstaltungszentrum Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Anmeldung:http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&n=GPA_1.7.1.a&cid=1337340027264

Seminarziele: Weiterlesen ‘Seminar: “Schuldenmythen und Fiskalpakt – Demokratieabbau in Krisenzeiten”’

Wege aus der Krise – Aktionskonferenz!

wege aus der krise Aktionskonferenz: Eure Schulden, unsere Demokratie
Datum: Freitag 11. Mai 2012, 9.30 – 18.00 Uhr
Ort: ÖGB – Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Station Donaumarina)

Das Sparpaket in Österreich ist geschnürt und wurde Ende März verabschiedet. Das ist jedoch erst der Anfang: die Regierungschefs von 25 EU Ländern haben den europäischen Fiskalpakt unterschrieben. Darin verpflichten sie sich, gemeinsam in ihren Ländern gesetzlich verankerte Schuldenbremsen einzuführen und die Überwachung der nationalen Budgets in die Hände der EU Kommission und des europäischen Gerichtshofes zu legen. Denn es wird behauptet, wir hätten über unsere Verhältnisse gelebt und der überbordende Sozialstaat sei die Ursache für die aktuelle Staatsschuldenkrise.

  • Aber wer hat diese Schulden wirklich verursacht?
  • Müssen wir all diese Schulden zurückzahlen?
  • Was bedeutet letztlich der europäische Fiskalpakt?
  • Wird damit wirklich die Staatsschuldenkrise in Österreich und Europa bewältigt?

Diese und andere Fragen wollen wir im Rahmen einer Aktionskonferenz diskutieren u.a. mit:

  • Christa Schlager (AK Wien),
  • Lukas Oberndorfer (AK Wien),
  • Karin Küblböck (Attac),
  • Markus Marterbauer (AK Wien),
  • Hans-Jürgen Urban (IG Metall),
  • Fréderic Lemaire (Lokale Schuldenauditkampagne in Frankreich)

Um Anmeldung zur Tagung unter infos(at)wege-aus-der-krise.at wird gebeten!

Programm: Aktionskonferenz: Eure Schulden, unsere Demokratie
Link: Homepage der “Wege aus der Krise”-Allianz

3. Tagung des Instituts für die Gesamtanalyse der Wirtschaft an der Johannes Kepler Universität Linz

Demokratie! Welche Demokratie?
Postdemokratie kritisch hinterfragt

Termin: 1.12. – 2.12.2011
Ort: Linz im Wissensturm

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Rückblick auf das XIV. Forum Jägermayrhof

Das XIV. Forum Jägermayrhof fand vom 6. bis 8. September 2011 statt. Zentrale Themen waren die Ursachen der derzeitigen Systemkrise und die Frage, wie die demokratischen Kräfte unserer Gesellschaft, zu denen auch ganz zentral die Gewerkschaften gehören, wieder offensive Gestaltungskraft gewinnen können.

Daher der Titel der Veranstaltung: “Demokratie. Wir werden Macht! Gesellschaftliche Wiederaneignung der Ökonomie und die Rolle der Gewerkschaften”

Weiter Informationen und Downloads hier

Spezialworkshop: Der Betriebsrat als Demokratiewerkstatt

Wie im Betriebsrat demokratisch gearbeitet werden kann und welche Medien dabei unterstützend eingesetzt werden können

sbsmcamp-Logo Viele BetriebsrätInnen leisten durch ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Demokratisierung unserer Gesellschaft. Nicht zuletzt stellt der Betriebsrat ein demokratisches Gremium innerhalb von unternehmerischen Strukturen dar, die nicht nach demokratischen Prinzipien funktionieren. Der Partizipationsbegriff hat in viele Managementkonzepte als Schlagwort Eingang gefunden, aber entscheidend sind das Ausmaß an Mitwirkungs- und Mitentscheidungsrechten sowie die Selbstbestimmungsmöglichkeiten der betroffenen Beschäftigten.

Keineswegs ist es aber unmöglich einen echten Demokratisierungsansatz in unternehmerische Organisationsmodelle einzubinden. Im Rahmen des Workshops wollen wir zunächst durch die Inputs der TeilnehmerInnen eine Bestandsaufnahme der praktischen Betriebsratsarbeit abbilden. Daran anschließend geht es um das Erkunden von Möglichkeiten zur Schaffung von verbindlichen demokratischen Entscheidungsstrukturen. Von besonderem Interesse ist dabei der Einsatz von Social Media, durch den sich sich viele neue Möglichkeiten eröffnet haben, diese Beteiligungsmodelle auch im Arbeitsalltag umzusetzen.

Termin: 20.10.2011, 10.00 bis 13.00 Uhr (im Rahmen des #sbsmCamp – die Messe für den Einsatz von Web 2.0, 2. Tag – Beginn: 9.00 Uhr)

Ort: ÖGB – Veranstaltungszentrum Catamaran, Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien (U2 Donaumarina)

Zielgruppe: Betriebsratsmitglieder und an Betriebsratsarbeit interessierte MitarbeiterInnen

Anmeldung: http://www.gpa-djp.at/servlet/ContentServer?pagename=GPA/Page/Index&n=GPA_1.7.1.a&cid=1315993790872
Hinweis: Falls TeilnehmerInnen eine Unterkunft benötigen, ersuchen wir im Falle dieses speziellen Seminarangebots, die Organisation und Kosten zu übernehmen.
Weiterlesen ‘Spezialworkshop: Der Betriebsrat als Demokratiewerkstatt’

“Medien, Macht und Meinungsmache” Warum die Demokratie glaubwürdige und unabhängige Journalisten braucht?

Peter Huemer im Gespräch mit Giovanni di Lorenzo
Die Arbeiterkammer Wien und der Falter laden zum Wiener Stadtgespräch.

Ort: AK Wien Bildungszentrum, Großer Saal, Theresianumgasse 16, 1040 Wien
Termin: 31. März 2011, 19.00 Uhr

Um Anmeldung bis 29. März 2011 wird gebeten.
Nähere Infos und Anmeldung: Tel.: 01/501 65-2882, E-Mail: stadtgespraech@akwien.at
http://www.wienerstadtgespraech.at

ÖGB-Verlag: Der politische Mensch – Oskar Negt

cover.jpgMenschen werden nicht als politisches Wesen geboren, aber sie leben immer in politisch bestimmten Räumen. Deshalb ist politisches Urteilsvermögen eine Voraussetzung jeder humanen Gesellschaft. Was aber gibt den Ausschlag für politische Entscheidungen jedes einzelnen – ist es der Charakter, das Wissen, die Erfahrung?

Oskar Negt zieht in diesem Buch die Summe seiner denkerischen und praktischen Beschäftigung mit Bewusstseinsbildung und Wissensgesellschaft: Er fragt, wie ein Homo politicus heute aussehen könnte, welche Schlüsselkompetenzen er benötigt und wie seine kritische Urteilskraft geschult werden kann. Ausgehend von aktuellen geopolitischen Entwicklungen unternimmt Negt einen umfassenden Entwurf von politischer Bildung in einer Zeit der Umbrüche.

Bestellung beim ÖGB-Verlag

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Buch der Woche vom ÖGB-Verlag: Seichtgebiete von Michael Jürgs

Warum wir hemmungslos verblöden – mit seiner provokanten Streitschrift warnt Jürgs vor den Folgen einer verödenden demokratischen Kultur.

Die uns täglich verabreichte Dosis an Blödmachern im Fernsehen, im Internet, in Zeitschriften, in sogenannten Ratgeberbüchern hat schleichend unsere Gesellschaft verändert, hat uns dumm und dumpf gemacht. Wo kein Tabu mehr gilt, prägen falsche Vorbilder das Verhalten in Unterschicht wie Oberschicht. In solcher geistigen wie kulturellen Verwahrlosung der Nation geht letztlich die Demokratie baden.

Die Folgen für die Gesellschaft sind verheerend:
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Buch der Woche vom ÖGB-Verlag: Wie zerstört man eine Demokratie von Naomi Wolf

GewerkschafterInnen, die um ihr Leben bangen und eingesperrt werden – kriegerische Auseinandersetzungen, wo die Zivilbevölkerung “abgeschlachtet wird” – Staatsmänner, die gegen ganze Bevölkerungsgruppen hetzen – Milliarden für Banken, die von skrupelosen Bankmanagern heruntergewirtschaftet wurden, aber kein Geld für Maßnahmen gegen den Hunger - eine Gegenwart, wo Tyrannei wiederauflebt. Ein Buch von Naomi Wolf, mit dem sie aufrütteln will.

Das 10-Punkte-Programm von Naomi Wolf
Wie zerstört man eine Demokratie

Eine kurze Beschreibung zum Buch hier anklicken

Wie der Mensch lernt

KollegInnen der IG Metall Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, der Bildungsvereinigung ARBEIT und LEBEN Niedersachsen und des Bildungszentrum HVHS Hustedt haben eine Broschüre für ReferentInnen mit dem Titel “Wie lernt der Mensch” verfasst, um mehr Orientierung für die eigene Praxis als Lehrende in der gewerkschaftlichen Grundlagenbildung zu bekommen.
Der Inhalt der Broschüre umfasst:

  1. Karsten Meier: Von der Hirnforschung lernen
  2. Erhard Meueler: Alltagsbewusstsein
  3. Ein Interview mit Klaus Dera: Politische Bildung muss helfen, Orientierung zu gewinnen
  4. Klaus Dera: Zwölf Regeln für ein erfolgreiches Seminar
  5. Birgit Schröder: Zehn Merkmale guten Unterrichts nach Hilbert Meyer
  6. Informationen zur Literatur und den AutorInnen

zu den zwölf Regeln für ein erfolgreiches Seminar und zu den zehn Merkmalen eines guten Unterrichts (hier anklicken)


Bildungsabteilung der GPA-djp

Verantwortlich: W. Drizhal.

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