„Ausgebremst” – Bildungschancen als Erbrecht oder als Menschenrecht?

Bildung Grenzenlos, die Hauptbücherei Wien und arbeiter-kind.at laden zur Podiums- und Publikumsdiskussion. Als Ausgangspunkt für die Diskussion wird Katja Urbatsch in einem Impulsreferat die Geschichte von ArbeiterKind.de erzählen und berichten, wie und warum sie ihre Initiative nunmehr nach Österreich importiert. Folgende Personen werden das Thema auf dem Podium und mit dem Publikum diskutieren:

Zeit:  Dienstag, 30. Oktober 2012, 19 – 21 Uhr
Ort: Hauptbücherei Wien, Urban Loritz-Platz 2a, 1150 Wien
keine Anmeldung erforderlich!

In Österreich ist Bildungserfolg weitgehend eine Frage der sozialen und – aufgrund der österreichischen Zuwanderungsgeschichte oftmals damit verbunden – der ethnischen Herkunft. Als Ursachen für strukturelle Nachteile im Bildungserfolg nennt die Bildungsforschung u.a. zu frühe Laufbahnentscheidungen, die Differenzierung des Schulsystems, die zu kurze Pflichtschuldauer, sowie eine unzureichende Ausbildung der LehrerInnen im Hinblick auf kulturelle Sensibilität.

In Deutschland ist die Situation ähnlich. Um dies in ihrem Heimatland zu ändern, indem Schülerinnen und Schüler aus nicht-akademischen Familien zum Studium ermutigt und auf dem Weg zum erfolgreichen Studienabschluss unterstützt werden, startete die deutsche Doktorandin Katja Urbatsch im Mai 2008 mit MitstreiterInnen die Initiative ArbeiterKind.de. Diese ist mittlerweile mit mehr als 5000 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen an 80 Standorten eine echte Erfolgsgeschichte.
Was kann Österreich von dieser vielfach ausgezeichneten Initiative lernen? Wie haben ÖsterreicherInnen aus nicht-akademischen Familien ihre Ausbildungszeit erlebt?

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