All-in-Verträge sind ein heißes Thema. Das ist nicht erst seit Beginn der Aktionswoche der GPA-djp so, aber nun befindet sich der Informationsbedarf am Siedepunkt. Die GPA-djp Kärnten hat daher die Kärntner BetriebsrätInnenzu einer Informations-Veranstaltung eingeladen – bei der heftig über Vor- und Nachteile der All-in-Vereinbarungen diskutiert wurde. 46 TeilnehmerInnenaus allen Branchen tauschten sich dabei über die unterschiedlichen Handhabungen in Ihren Betrieben aus. Drei Betrachtungspunkte standen dabei im Fokus:
- All-in und Arbeitsrecht
- All-in und Praxis
- All-in und Gesundheit

Die drei ReferentInnen – Mag.a Helga Hons(GPA-djp), Robert Müllneritsch(ZBRV Infineon) und Mag.a Dr.in Uta Arthofer(AMI Kärnten) – stellten die notwendige Verbindung zwischen Theorie, Arbeitsrecht, Konzepten und der betrieblichen Praxis her.
Bei einem All-in-Urlaub wollen Sie als Gast möglichst nicht drauf zahlen, Sie wollen jede Leistung, jedes Angebot, jede Mahlzeit und jeden Drink zu jeder Zeit nutzen und konsumieren können – bei All-in-Arbeitsverträgen ist es umgekeht: Da steht ihr Chef am Buffet – und Sie geben alles!
Zusammenfassend müssen folgende Punkte besonders in Betrieben mit hohem All-in-Vertragsanteil beachtet werden:
- Wertschätzender Umgang
- Gedachte Dankeschön auch aussprechen
- Auf sich selbst und die Signale seines Körper hören
- Zeitpölster planen – freie Tage auch konsumieren
- Arbeiten delegieren
- Überlastungen mit Vorgesetzten besprechen
- Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen
- nach 10 Stunden nach Hause gehen
- Arbeitsrecht, vorallem das Arbeitszeitgesetz, gilt auch für All-in-Verträge
- Stunden regelmäßig zusammen zählen und Höchstgrenzen beachten
Achten Sie auf ihre Rechte und ihre Gesundheit – Wir helfen Ihnen dabei!






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