All-In-Vertrag

Aktivitäten der GPA-djp Niederösterreich zu All-In-Verträgen

Aktion Fa. BramacAktion Fa. Wfa ZizalaAktion Fa. Magna ECS St. ValentinKollegInnen der GPA-djp-Niederösterreich haben gemeinsam mit BR-Mitglieder ArbeitnehmerInnen über All-In-Verträge informiert. Sie waren bei der Fa. Bramac, Fa. Magna – wo Koll Erich Ebenhofer mit dem BRV Koll. Ing. Friedrich Erlebach am Foto zu sehen ist. In der Firma Zizala informierten der BRV Koll. Alfred Walter gemeinsam Koll. Elisabeth Lackinger.

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Arbeitsrecht, Grundlagen

Buch Arbeitsrecht in Frage und Antwort

Cover_zum_BuchThomas Kallab/Erich Ullmann/Marion Chwojka
Arbeitsrecht in Frage und Antwort
Arbeitsvertrag-Arbeitszeit-Elternkarenz-Krankenstand-Kündigung-Pflegefreistellung
Müssen bei einer Bewerbung alle früheren Tätigkeiten angeführt werden?
Wann verjährt ein Urlaubsanspruch?
Wann kann man aus sozialen Gründen eine Kündigung anfechten?

Mehr Informationen zum Buch auf dem Bildungsblog der GPA-djp.

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Veranstaltung

Auftaktveranstaltung der GPA-djp-Wien zur Aktionswoche

GPA-djp All-In (1)Am 1. März fand die Podiumsdiskussion mit dem Titel „All-In–Verträge – Segen oder Fluch?“ statt, wir haben im Vorfeld hier berichtet und eingeladen.

Einige Fotos gibts von der Veranstaltung hier am Blog.

Mehr Fotos in einem Album gibts mit einem Klick aufs Foto.

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All-In-Vertrag, Arbeitsrecht, Beratung, Kollektivvertrag

Hinweise für (zukünftige) All-in BezieherInnen

Ganz egal, ob Sie sich um eine neue Stelle bewerben und Ihnen ein Dienstvertrag zur Unterschrift vorgelegt wird oder Ihre Firma Ihren gültigen Arbeitsvertrag mit einer All-in-Klausel ergänzen will, es empfiehlt sich in jedem Fall eine genaue Prüfung.
All-in-Verträge können unter verschiedenen Namen oder gar nicht besonders deklariert auftreten. In jedem Fall ist exaktes Nachrechnen anhand der Prüfliste wichtig, damit Sie sich bewusst sind, welche Konsequenzen der Vertrag auch
für die Zukunft haben kann. Wenn Ihr Arbeitsvertrag bereits eine All-in-Klausel hat, kann sich eine Überprüfung mit unserer Prüfliste ebenfalls lohnen. Beraten Sie sich mit einem Betriebsrat Ihres Vertrauens oder mit Ihrem/Ihrer GPA-djp-RegionalsekretärIn. WEITERLESEN …

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All-In-Vertrag

2 Kurzstatements zu All-In-Verträgen

2 BR-KollegInnen gaben je ein Kurzinterview anläßlich einer Tagung einer Bezirkbetriebsratsarbeitsgemeinschaft der GPA-djp. Pauschalen, die  nicht alle Arbeitsleistungen abdecken und arbeiten rund um die Uhr.

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Grundlagen

Kärntner BetriebsrätInnen diskutieren All-in-Verträge

All-in-Verträge sind ein heißes Thema. Das ist nicht erst seit Beginn der Aktionswoche der GPA-djp so, aber nun befindet sich der Informationsbedarf am Siedepunkt. Die GPA-djp Kärnten hat daher die Kärntner BetriebsrätInnenzu einer Informations-Veranstaltung eingeladen – bei der heftig über Vor- und Nachteile der All-in-Vereinbarungen diskutiert wurde. 46 TeilnehmerInnenaus allen Branchen tauschten sich dabei über die unterschiedlichen Handhabungen in Ihren Betrieben aus. Drei Betrachtungspunkte standen dabei im Fokus:

- All-in und Arbeitsrecht
- All-in und Praxis
- All-in und Gesundheit

DSCN1705

Die drei ReferentInnen – Mag.a Helga Hons(GPA-djp), Robert Müllneritsch(ZBRV Infineon) und Mag.a Dr.in Uta Arthofer(AMI Kärnten) – stellten die notwendige Verbindung zwischen Theorie, Arbeitsrecht, Konzepten und der betrieblichen Praxis her.

Bei einem All-in-Urlaub wollen Sie als Gast möglichst nicht drauf zahlen, Sie wollen jede Leistung, jedes Angebot, jede Mahlzeit und jeden Drink zu jeder Zeit nutzen und konsumieren können – bei All-in-Arbeitsverträgen ist es umgekeht: Da steht ihr Chef am Buffet – und Sie geben alles!

Zusammenfassend müssen folgende Punkte besonders in Betrieben mit hohem All-in-Vertragsanteil beachtet werden:

- Wertschätzender Umgang
- Gedachte Dankeschön auch aussprechen
- Auf sich selbst und die Signale seines Körper hören
- Zeitpölster planen – freie Tage auch konsumieren
- Arbeiten delegieren
- Überlastungen mit Vorgesetzten besprechen
- Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen
- nach 10 Stunden nach Hause gehen
- Arbeitsrecht, vorallem das Arbeitszeitgesetz, gilt auch für All-in-Verträge
- Stunden regelmäßig zusammen zählen und Höchstgrenzen beachten

Achten Sie auf ihre Rechte und ihre Gesundheit – Wir helfen Ihnen dabei!

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All-In-Vertrag, Grundlagen, Veranstaltung

All-in-Verträge Fluch oder Segen ?

In Wien erfolgte am 1.3.2010 vor rund 250 geladenen Gästen, mit der  Podiumsdiskussion “All-in-Verträge Segen oder Fluch” im Cineplexx Reichsbrücke der Startschuss  zur 6. GPA-djp Aktionswoche! 

“Es ist erschreckend, was Mitarbeiter bei der Vertragsvorlegung alles unterschreiben. Die Klauseln werden nicht hinterfragt”

alarmiert Ingrid Stipanovsky, Betriebsratsvorsitzende des Pharmaunternehmens Novartis. Besonders viel gehe bei den sogenannten All-In-Verträgen schief, die immer mehr Arbeitnehmer ohne eine Alternative vorgelegt bekommen.

Die Pauschalverträge decken mit einem bestimmten Gehalt alle Arbeitszeiten ab. Enthalten sind Mehrarbeits- und Überstunden, oft auch Reisezeiten oder Bereitschaftszeiten, manchmal auch Kilometergeld oder Diäten.

Die Idee dahinter: “Die Arbeitsvertragsgestaltung bringt dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber eine gewisse Flexibilität bei der Erledigung von Aufträgen und scheinbar eine Erleichterung bei der Arbeitszeitaufzeichnung”

erklärt Doris Lutz, Arbeitsrechtsexpertin bei der Arbeiterkammer Wien (AK). Betroffene Arbeitnehmer verlieren jedoch leicht den Überblick, ob ihr All-In-Gehalt auch tatsächlich alle Arbeitsleistungen abdeckt.

In der Praxis zeigt sich, dass in Österreich rund 1,3 Milliarden Überstunden nicht bezahlt werden. “Ein Drittel aller Pauschalverträge beinhalten für den Arbeitnehmer nachteilige Klauseln”

betont Dwora Stein, Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatangestellten,Druck,Journalismus,Papier.

Die Verträge seien zu wenig transparent und bürdeten den Mitarbeitern eine hohe Arbeitsbelastung auf, die häufig zu Burnout führen könne.

 

Auszüge aus einem Artikel der Wiener Zeitung  vom 3. März 2010

 “Wiener Zeitung” Nr. 42 vom 03.03.2010 Seite: 11

Ressort: Management – Recht – Verwaltung

Von Claudia Peintner

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All-In-Vertrag, Arbeitsorganisation, Arbeitsrecht, Kollektivvertrag

All- in im Praxistest

 Die GPA-djp hat im Sommer 2007 eine Umfrage zum Thema All-in-Verträge und „Vertrauensarbeitszeit“ durchgeführt. Befragt wurden BetriebsrätInnen und Beschäftigte mit All-in-Gehältern oder „Vertrauensarbeitszeit“.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es zwar viele Kritikpunkte an „Vertrauensarbeitszeit“ und All-in-Gehältern gibt, aber auch die positiven Aspekte benannt werden.

 Konflikte bei All-in-Verträgen gibt es vor allem rund um die Frage für wen All-in-Verträge überhaupt sinnvoll sind. Einige BetriebsrätInnen wehrten sich erfolgreich, All-in auf untere Verwendungsgruppen auszudehnen, da dort oft keinerlei Arbeitszeitautonomie besteht. Ebenso stellt die Kombinationen zwischen All-in und Gleitzeit sowie All-in und variablem Gehalt in der Praxis oft ein Problem dar. In diesem Zusammenhang wird oft mehr Transparenz, in Form eines „klaren Dienstzettels“, eingefordert. WEITERLESEN …

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