Allgemeines

Neue Blogadresse: Wir sind übersiedelt!

Liebe Blog-AbonenntInnen, Leserinnen und Leser, “Arbeitsvertrag”-Interessierte!

Wir sind mit dem Blog rund um alle Fragen des Arbeitsvertrags umgezogen und nunmehr unter folgender Adresse zu finden:

http://arbeitsvertrag.gpa-djp.at

Unter der neuen Adresse sind selbstverständlich auch alle bisherigen Artikel und Informationen auffindbar! Der Email-Newsletter wurde auf die neue Adresse umgestellt, sodass Ihr neue Einträge weiterhin in gewohnter Weise erhaltet.

Wir lesen uns!

Kind in Umzugskarton.

Foto: Bilderbox

Arbeitsrecht

Dienstreise: Arbeitszeit –Reisezeit – Ruhezeit

Dienstreisen gehören in den meisten qualifizierten Berufen zum Tagesgeschehen. In Österreich werden jährlich 4 – 5 Millionen Dienstreisen pro Jahr absolviert, ca. 1,2 Millionen ArbeitnehmerInnen sind von diesem Thema betroffen, mehr als ein Drittel aller ArbeitnehmerInnen hat zumindest eine Dienstreise im Jahr.

  • Doch was zählt auf Dienstreisen als Arbeitszeit?
  • Was sind aktive oder passive Reisezeiten?
  • Wie kann man die vorgesehenen Ruhezeiten einhalten?
  • Wie gestaltet sich die Bewertung von Ansprüchen für Steuer und Sozialversicherung?

Hier einige Tipps der GPA-djp, die anläßlich einer Veranstaltung zusammengefasst wurden:

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Grundlagen

Entlassung wegen Veröffentlichung von Missständen verstößt gegen Menschenrechtskonvention

Deutschland – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied heute, dass die fristlose Kündigung einer Arbeitnehmerin wegen der Veröffentlichung von Missständen bei ihrem Arbeitgeber gegen die Menschrechtskonvention verstößt und eine Verletzung der Meinungsfreiheit darstellt.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und die SPD begrüßten die Entscheidung, mit der die auch Whistleblower genannten Hinweisgeber auf größeren Schutz setzen können. “Jetzt können sich Beschäftigte endlich ohne Angst vor Kündigung an die Strafverfolgungsbehörden wenden, wenn sie gravierende Missstände in ihren Unternehmen feststellen”, erklärte Verdi. “Damit verletzt der Beschäftigte nicht seine Loyalitätspflichten, denn Gammelfleisch, unterversorgte Patienten oder gefährliche Störungen in Industrieanlagen gehören sicher nicht zu schützenswerten Betriebsgeheimnissen.”

EGMR, Urteil 28274/08 (Az.) vom 21.07.2011 – „Whistleblower“-Fall

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Arbeiten in den Ferien, Arbeitsrecht, Beratung, Praktikum, Presseaussendung

Praktika: Geltendes Recht muss durchgesetzt werden!

Eigenes PraktikantInnengesetz ist nicht zielführend! „Die heute veröffentlichte  Studie zur Situation von PraktikantInnen bestätigt den dringenden Handlungsbedarf bei der Durchsetzung der Rechte der Betroffenen. Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass vielen PraktikantInnen die ihnen zustehenden Rechte vorenthalten werden. Wir sind aber wie Sozialminister Hundstorfer der Meinung, dass es um die Anwendung bestehender arbeitsrechtlicher Normen geht und die Schaffung eines eigenen PraktikantInnengesetzes nicht zielführend ist, weil die Schaffung einer eigenen, schlechteren arbeitsrechtlichen Niveaus mehr Nach- als Vorteile brächte  “ erklärt der Bundessekretär der GPA-djp Jugend Helmut Gotthartsleitner. WEITERLESEN …

Presseaussendung, Urlaub

GPA-djp-Fetik: Sechste Urlaubswoche nutzt Frauen

Auszeiten für Kinderbetreuung und Pflege machen Anspruch auf sechste Urlaubswoche derzeit fast unmöglich! „Mehr Urlaub – das Thema unserer aktuellen Aktionswoche hat für Frauen große Relevanz“, betont die Vorsitzende der GPA-djp-Frauen, Ilse Fetik. Derzeit haben ArbeitnehmerInnen einen gesetzlichen Anspruch auf fünf Wochen bezahlten Urlaub pro Jahr. Erst wenn man 25 Jahre beim selben Arbeitgeber beschäftigt ist, erhöht sich der Anspruch auf eine weitere Woche. „Die Mobilität der ArbeitnehmerInnen hat in den mehr als 25 Jahren, seitdem dieses Gesetz das letzte mal geändert wurde, stark zugenommen, die durchschnittliche Verweildauer bei einem Arbeitgeber ist deutlich zurückgegangen. Nicht einmal jede/r zehnte Angestellte hat derzeit den Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche, wie eine IFES-Umfrage bestätigt, und die Tendenz ist sinkend“, erklärt Fetik. „Zusätzlich sind die Bereiche, in denen die Fluktuation besonders hoch und die Chance auf eine sechste Urlaubswoche dementsprechend niedrig sind, wie der Handel oder die sozialen Dienstleitungen, klar von Frauen dominiert.“ WEITERLESEN …

Freier Dienstvertrag, Presseaussendung, Urlaub

work@flex fordert bezahlten Urlaub für alle

Ziel ist die rechtliche Gleichstellung freier DienstnehmerInnen! „Obwohl freie DienstnehmerInnen mehrheitlich abhängig beschäftigt sind, haben sie nach wie vor keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Auch von anderen arbeitsrechtlichen Mindeststandards sind sie nach wie vor ausgeschlossen“, kritisiert Barbara Geml, Vorsitzende der Interessengemeinschaft work@flex der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). Im Rahmen der gerade Österreichweit stattfindenden Aktionswoche zum Thema „Mehr Urlaub für alle!“ fordert die work@flex die rechtliche Gleichstellung freier DienstnehmerInnen. WEITERLESEN …

Medienbericht, Urlaub

Jeder zehnte Arbeitnehmer Burn-Out gefährdet

So  lautet die Überschrift einer Anzeige in der Kronen Zeitung vom 8. Juni 2011. Die “Lösung” des Problems bzw. zur Vorbeugung wird von den Apothekern ein Medikament zum “Auffüllen der Energiereserven und zur Vorbeugung von Burn-Out-Symptomen” empfohlen.

Zum auffüllen der Energiereserven empfiehlt die GPA-djp reglemäßige Regnerationszeiten zu planen und Urlaub zu konsumieren. Deswegen steht die 10. Aktionswoche der GPA-djp unter dem Motto “MEHR URLAUB FÜR ALLE”.Urlaub

Mehr Infos zur Aktionwoche hier.

Presseaussendung, Urlaub

GPA-djp-Brantner/Pfatschbacher: Sechs Wochen Urlaub auch für Beschäftigte im Handel

Hohe Fluktuation macht höheren Anspruch fast unmöglich! „Die GPA-djp Forderung nach sechs Wochen Urlaub für mehr Beschäftigte hat im Handel eine besondere Relevanz“, betont der Vorsitzende des Wirtschaftsbereichs Handels in der GPA-djp, Franz Georg Brantner, Zentralbetriebsratsvorsitzender der Herba-Chemosan.  Zwar haben ArbeitnehmerInnen, wenn sie 25 Jahre beim selben Arbeitgeber beschäftigt sind, den Anspruch auf eine sechste Urlaubswoche, die  Zahl der Beschäftigten, die diese sechste Urlaubswoche tatsächlich erreichen, geht aber zurück. Vor zehn Jahren erreichte noch rund ein Drittel aller Beschäftigten den Anspruch auf sechs Wochen Urlaub, mittlerweile ist es ungefähr ein Zehntel, wie eine IFES-Umfrage belegt. „Die durchschnittliche Verweildauer bei ein und dem selben Unternehmen wird sich weiter nach unten entwickeln“, so Brantner „und gerade der Handel ist ein Bereich, in dem die Fluktuation besonders hoch ist und die Chance auf eine sechste Woche Urlaub wird immer kleiner wird. Gleichzeitig wird den Beschäftigten im Handel aber immer mehr Flexibilität abverlangt – wir haben eine Schieflage, bei deren Korrektur neue Voraussetzungen für die sechste Urlaubswoche schon helfen würde.“ WEITERLESEN …