Kinder aus sozial benachteiligten Familien haben in Österreich schlechte Chancen, eine zukunftsorientierte Ausbildung oder überhaupt eine Ausbildung zu erhalten. Die häufige Folge ist eine Wiederholung der elterlichen Biografie, dh soziale und ökonomische Benachteiligung bis hin zu Armut.
Auf der Enquete wollen wir dieses Thema behandeln und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten aufzeigen und diskutieren. Ziel der Veranstaltung ist es, auf altbekannte Fakten einen neuen Blick zu werfen, um damit einen Beitrag zur Diskussion und schließlich zur Lösung des Problems zu leisten.
3 Themenbereiche werden dabei im Vordergrund stehen:
Im Zuge unserer Betriebsaktionen konnten wir in der Steiermark eine große Beteiligung verbuchen.
Die Betriebsratskörperschaften von CARITAS, Volkshilfe, Odilien Institut, AT&S, VOEST, Beko-Engineering, ZAT(APS), um nur einige zu nennen, unterstützen die GPA djp. Und nur mit dem Support unserer Betriebsräte können solche Aktionen vor Ort in den Betrieben ein Erfolg werden. Zum Beispiel, in der CARITAS wurde ein internes BR-Seminar abgehalten, damit die Thematik auch nach der Aktionswoche im Gespräch bleibt.
In unseren öffentlichen Aktionen am Donnerstag konnten wir so manche(n) ins Staunen versetzen. Viele Menschen auf der Strasse wußten etwa nicht wie sich das Arbeitslosengeld genau berechnen lässt. Oder, dass für Österreich im -Höhe des Arbeitslosengeldes-EURO-Ranking die rote Laterne in greifbarer Nähe ist.
Nachdem die Kollektivvertrags-Verhandlungen für die Angestellten und Lehrlinge im Handel auch in der vierten Verhandlungsrunde keine Einigung brachten, versammelten sich am 26. November mehr als 700 BetriebsrätInnen auf der Mariahilfer Straße in Wien um die Öffentlichkeit auf ihre Forderungen aufmerksam zu machen.
Reges Interesse herrschte bei einer Informationsveranstaltung der GPA-djp Kärnten zum Thema Beschäftigungssicherung. Expertinnen von AMS, den Kärntner Arbeitsstiftungen und der GPA-djp stellten die verschiedenen Instrumente der Beschäftigungssicherung vor. Von Kurzarbeit über Bildungskarenz, Altersteilzeit und verschiedene Möglichkeiten der innerbetrieblichen Umschulung bis hin zu Arbeitszeitmodellen waren die Angebote breit gefächert. Für den Fall, dass sich Kündigungen doch nicht verhindern lassen wurden auch die Mitwirkungsrechte des Betriebsrates bei Kündigung, Sozialpläne und die Institution der Arbeitsstiftungen detailliert dargestellt und diskutiert.
Durch das Engagement der Betriebsrätinnen und Betriebsräte werden Österreichweit jedes Jahr tausende Arbeitsplätze gesichert und erhalten. Vielen Dank allen, die sich im Sinne ihrer Kolleginnen und Kollegen für mehr Gerechtigkeit im Betrieb stak machen!
Als Start der Aktionswoche “Der Job ist weg! Die Fixkosten bleiben.“ wurde von der Regionalgeschäftsstelle Wien eine interessante Veranstaltung organisiert.
Passend zum Thema ist auch die Örtlichkeit, die Landesgeschäftsstelle des AMS Wien, im 3. Bezirk, Landstraßer Hauptstraße 55-57.
Am 23.11.2009 um 14:00 Uhr wird die Auftaktveranstaltung durch die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien Barbara Teiber eröffnet.
Frau Dr. Friehs, stellvertretende Leiterin des AMS Wien, wird in ihrem Impulsreferat die Situation des Wiener Arbeitsmarktes präsentieren und das Leistungsangebot des AMS für Arbeitslose vorstellen.
Das zweite Impulsreferat wird vom Leiter des Volkswirtschaftlichen Referats des ÖGB, Mag. Georg Kovarik, vorgetragen. Sein Referat wird sich mit der Entwicklung und der Volkswirtschaftliche Bedeutung des Arbeitslosengeldes, auf die Kaufkraft und somit auf die Inlandsnachfrage befassen.
Anschließend an die Ausführung gibt es die Möglichkeit an die Vortragende/n Fragen zu stellen und ihre Ausführungen zu diskutieren.
Die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung ist natürlich gratis.
Am 10. November fand in der ÖGB-Verlag Fachbuchhandlung in Kooperation mit ÖGB, VÖGB und AK Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema “Soziale Krise verhindern” statt.
Für den 12. November hatten die Metaller zur Demonstration vor der Wirtschaftskammer auf der Wieden aufgerufen. Gekommen waren nicht nur Metaller sondern auch viele Betriebsräte, Vertreter der GPA-djp, von Attac und protestierende solidarische StudentInnen aus dem besetzten Audimax.
Umgekehrt waren immer wieder Betriebsräte, ArbeitnehmerInnen, AK- und GPA-djp’lerInnen bei den Plena der besetzten Unis zu Besuch, um ihre Solidarität durch Spenden an die Volxsküche oder in Ansprachen im Audimax auszudrücken.
Einen Bericht von einem solchen Besuch gibt es übrigens auf unsereuni.at.
Von den protestierenden Studierenden kommen auch diese Fotos …
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