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Archiv für die Kategorie ‘Arbeitslosengeld’

Arbeitsklima-Index unterstreicht Notwendigkeit für höheres Arbeitslosengeld

11. Februar 2010 Werner Drizhal Keine Kommentare

Abgleiten in die Armut muss verhindert werden

Die Bundesgeschäftsführerin der GPA-djp, Dwora Stein bezieht sich in einer Presseaussendung auf die Ergebnisse einer Sonderauswertung  zum Arbeitsklimaindex der AK-Oberösterreich

 ”Die heute von der AK-Oberösterreich präsentierte Sonderauswertung des Arbeitsklima-Index bestätigt eindrucksvoll die gewerkschaftliche Forderung nach einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes.”

Vier von zehn Arbeitslosen haben zudem mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen.
Wer seinen Job verliert, hat Probleme damit, die monatlichen Fixkosten zu decken. Für 43 Prozent der Arbeitslosen reicht das Einkommen nach eigenen Angaben nicht zum Leben aus. Bei den Beschäftigten sind es hingegen nur sieben Prozent, die mit dem Geld nicht auskommen.

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Arbeitslosengeld reicht für jeden Zweiten nicht!

11. Februar 2010 Alfred Ackerbauer 2 Kommentare

Beinahe jeder zweite Arbeitslose kommt nicht mit seinem Einkommen aus. Das zeigt der aktuelle Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer (AK). Um über die Runden zu kommen, wird an allen Ecken und Enden gespart.

Einen Bericht dazu siehe ORF-Online:

Die Chance auf eine schnelle Rückkehr in das Arbeitsleben wird pessimistisch beurteilt.

Gürtel enger schnallen
Drei von zehn Arbeitslosen gaben an, selbst bei Lebensmitteln sparen zu müssen, weil sie sonst mit dem Arbeitslosengeld nicht auskommen. Zuvor wird aber noch woanders der Gürtel enger geschnallt.

Woran gespart wird:
Zwei Drittel der Arbeitslosen sparen beim Urlaub, jeder zweite bei der Bekleidung oder bei seinen Hobbys. Insgesamt gaben 43 Prozent der Arbeitslosen an, mit ihrem Arbeitslosengeld nicht auszukommen. Dauert die Zeit ohne Arbeit länger als ein halbes Jahr, steigt der dieser Anteil auf 53 Prozent.
Sieben Prozent der Befragten mit einem Arbeitsplatz kommen Monat für Monat nicht mit dem Einkommen aus.

Soziale Kontakte werden vernachlässigt
Parallel zur Dauer der Arbeitslosigkeit leidet auch die Zufriedenheit. Über 40 Prozent der Arbeitslosen vernachlässigen ihre sozialen Kontakte zu Freunden und Verwandten, jeder zweite fürchtet, den Anschluss ans Berufsleben zu verlieren.

Schwieriger Wiedereinstieg
Sechs von zehn Arbeitslosen geben an, sofort wieder arbeiten zu wollen, weitere 20 Prozent möchten später wieder ins Erwerbsleben einsteigen. Rund 75 Prozent sind allerdings der Meinung, dass das sehr schwierig sein wird. 56 Prozent befürchten zudem, dass die Arbeitslosigkeit negative Auswirkungen auf ihr weiteres Fortkommen im Beruf haben wird. Die Chance auf eine schnelle Rückkehr wird pessimistisch beurteilt. 75 Prozent glauben laut Arbeitsklima Index der oberösterreichischen Arbeiterkammer, dass der Wiedereinstieg schwierig sein wird.

Weitere Infos bei der Arbeiterkammer OÖ.

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Initiativen des BMASK gegen Arbeitslosigkeit im Jahr 2009

In einer Presseaussendung des BMASK wurden die Initiativen gegen Arbeitslosigkeit für das heurige Jahr aufgezählt:

  • Die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik werden um 69 Millionen Euro auf 1.454 Millionen Euro aufgestockt.
  • Das Arbeitsmarkt- und Qualifizierungspaket beinhaltet unter anderem den Qualifizierungsbonus. Arbeitslose, die Weiterbildungskurse mit einer Mindestdauer von 3 bzw. 6 Monaten besuchen, erhalten  einen Bonus von 100 bzw. 200 Euro monatlich zusätzlich zum Arbeitslosengeld.
  • Durch die regionale Fachkräftequalifizierung werden 10.000 gering qualifizierte Arbeitslose zu Fachkräften qualifiziert.
  • Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den Zukunftsjobs im Gesundheits- und Sozialwesen. 2010 werden 6000 Menschen in diesen Berufen ausgebildet.
  • Zudem wird die Berufsberatung in 7. u. 8. Schulstufe verbessert.
  • Mit Hilfe der “Aktion 10.000″ sollen 10.000 Menschen in reguläre Dienstverhältnisse eintreten. Das AMS übernimmt für ein halbes Jahr 50 Prozent der Lohn- und Lohnnebenkosten.

Bei der Präsentation der Arbeitsmarktdaten vom Dezember 2009 sagte BM Rudolf Hundsdorfer:

“Am Arbeitsmarkt kann keine Entwarnung gegeben werden, auch im neuen Jahr gilt es, mit aller Kraft gegen die Auswirkungen der Krise anzukämpfen.”

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Arbeitslosen wird das Geld gestrichen – was zahlen die Konkursmanager zurück?

21. Dezember 2009 Werner Drizhal 2 Kommentare

Immer mehr Kündigungen, immer mehr Sperren von Arbeitslosengeld und sofort wird denen, die am meisten in der Krise leiden “Missbrauch” unterstellt. Der wahre Missbrauch findet in viel höheren Etagen statt. Blickt man auf mache Chefsesseln, die hemmungslos spekulieren – wer sperrt hier – wer muss sich von diesen Herren melden – hier wird in unserer Gesellschaft eindeutig mit zweierlei Maß gemessen…

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Breite Beteiligung in der Steiermark

30. November 2009 Josef Zotter Keine Kommentare

job-weg-kosten-bleiben 005Im Zuge unserer Betriebsaktionen konnten wir in der Steiermark eine große Beteiligung verbuchen.
Die Betriebsratskörperschaften von CARITAS, Volkshilfe, Odilien Institut, AT&S, VOEST, Beko-Engineering, ZAT(APS), um nur einige zu nennen, unterstützen die GPA djp.  Und nur mit dem Support unserer Betriebsräte können solche Aktionen vor Ort in den Betrieben ein Erfolg werden.  Zum Beispiel, in der CARITAS wurde ein internes BR-Seminar abgehalten, damit die Thematik auch nach der Aktionswoche im Gespräch bleibt.

In unseren öffentlichen Aktionen am Donnerstag konnten wir so manche(n) ins Staunen versetzen. Viele Menschen auf der Strasse wußten etwa nicht wie sich das Arbeitslosengeld genau berechnen lässt. Oder, dass für Österreich im -Höhe des Arbeitslosengeldes-EURO-Ranking die rote Laterne in greifbarer Nähe ist.

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Tolle Unterstützung durch die KollegInnen in der Volkshilfe Niederösterreich und Burgenland

30. November 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare
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Bitte einmal anklicken - dann öffnet sich die Fotosammlung

Bei 15 Betriebsversammlungen in der Vorweihnachtszeit bezüglich Aktion „Der Job ist weg – die Fixkosten bleiben“ werben die BR-Mitglieder der Volkshilfe für Unterstützung der GPA-djp-Aktionswoche.  Andrea, die Betriebsratsvorsitzende beschreibt ihr Aktivitäten:

Wir bemühen uns sehr, die Thematik ins rechte Licht zu rücken und auch viele Unterschriften zu sammeln. Bis jetzt sind es sicher über 300 und bis Ende der Versammlungen wollen wir diese Zahl mehr als verdoppeln . Manchmal bedarf es auch einiger Überzeugungsarbeit, denn die sogenannten „Ausnützer des Arbeitslosengeldes“ sind doch auch in den Köpfen präsent . Aber gerade in den Regionen, wo auch MitarbeiterInnen gekündigt wurden, oder nach großer körperlicher und psychischer Belastung die Arbeit bei uns von selber beenden mussten , herrscht auch noch immer große Betroffenheit. Ist also eine ehemalige Kollegin von Arbeitslosigkeit betroffen , dann brauchts keiner großen Worte, und die Solidarität wird sofort mit der Unterschrift ausgedrückt .
In einem Sozialbetrieb, wo 85 % der Belegschaft mit einem Teilzeitjob von durchschnittlich 28 Wochenstunden leben müssen ist die Armut bei einer etwaigen Arbeitslosigkeit vorprogrammiert. Kurz gesagt, die Kollegenschaft der Volkshilfe NÖ steht voll und ganz hinter der Aktionswoche !!

Herzlichen Dank von dieser Stelle aus.

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KategorienArbeitslosengeld

Pressekonferenz 23.11. Auftakt der GPA-djp Aktionswoche

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Wolfgang Katzian präsentiert die neueste IFES-Umfrage zum Thema Arbeitslosigkeit.

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Steuerungsmaßnahmen gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise

P1000238Einfach zum Nachdenken:
Die Forderungen der Erhöhung des Arbeitslosengeld, so wie sie hier im Blog als Mindestziel genannt werden, die würden sich belaufen auf rd. 300 Mio. €.

Für das Bankenpaket wurden bekanntlich 15 Mrd. € bereitgestellt.

… und noch etwas zum Staunen:
Die Reduzierung der Körperschaftssteuer von 35% auf 24% seit 2005 ergibt da den läppischen Betrag von € 7,5 Mrd.!!!!

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Arbeitslosengeldinitiative im Vorarlberger Landtag

25. November 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Clubobmann Michael  Ritsch bringt folgenden Antrag an das Präsidium des Vorarlberger Landtages ein:

Bregenz, 25. November 2009
Betrifft: „Der Job ist weg. Die Fixkosten bleiben“ – Erhöhung des Arbeitslosengeldes

Sehr geehrte Frau Präsidentin,
im Oktober 2009 waren beim Arbeitsmarktservice 12.288 Menschen arbeitslos gemeldet, was
einer Steigerung von 33,3 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht.
Arbeitslosigkeit ist dabei längst kein Randgruppenthema mehr, denn jede/r fünfte
ArbeitnehmerIn verliert pro Jahr den Job.

Hier ist der gesamte Antrag zum Downloaden

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Arbeitslosengeld, die Stimmung in den Betrieben

25. November 2009 Josef Zotter 1 Kommentar
 

 

 

IMG00003-20091124-0944Steiermark: Wie das Team der GPA djp in den Betrieben gestern feststellen konnte, ist die Sorge über einen Arbeitplatzverlust generell sehr hoch. Krisen, – und dauernde Negativschlagzeilen tragen noch das nötige dazu bei. Neben dem Jobverlust stellt sich auch die unweigerliche Frage wie der Lebensunterhalt, die Fixkosten sowie notwendige Ausgaben finanziert werden können. Ich kann doch einfach meine Miete nicht mehr bezahlen und dem Vermieter sagen: NIX GIBTS, ich bin ohne Job , dann steht man gleich auf der Straßn !!!  so ein Beschäftigter.  Mitarbeiterinnen in den Betrieben wurden im Zuge der Aktionswoche sensibilisiert und es wurde aufgezeigt wie der derzeitige IST-Stand im Falle dessen wirklich aussieht. Das Österreich bei der Höhe des Arbeitslosengeldes in Europa als ziemliches Schlusslicht da steht kann keiner wirklich verstehen. Wobei im Gegenzug der Eindruckt vermehrt durchdringt, dass Banken-Hilfspakette ohne jeglicher staatlichen Kontrolle quasi wie am Basar vergeben werden. Die Betroffenheit ist groß und die Menschen müssen über so etwas vollständige Information bekommen.

>>Zum Glück gibt ’s die GPA  djp<<

 

 

 

Auch die auflagengrößte Lokalzeitung der Steiermark, widmete in ihrer heutigen Ausgabe, einen Artikel über die GPA djp Aktion. Somit konnte der Forderung  - Vorrang für höheres Arbeitslosengeld - zusätlich medialen Nachdruck verliehen werden.

zum WOCHE E-paper http://www.woche.at/graz/

 

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