Der Orf präsentiert eine Forba – Studie:
Immer mehr Menschen in Österreich erhalten Sozialhilfe beziehungsweise Mindestsicherung. Eine aktuelle Studie beschreibt, wie Menschen trotz bezahlter Arbeit in die Armutsfalle geraten.
Mehr dazu unter im ORF
Bedarfsorientierte Mindestsicherung
272 Seiten
ÖGB-Verlag 2011 – Bestellung
ISBN 978-3-7035-1460-9
EUR 58,- (inkl. Ust., exkl. Versandkosten)
Nähere Informationen zum Buch im Bildungsblog.
Expertengruppe legt Bericht zur Armutslage und sozialen Ausgrenzung vor
Um auf die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen der heutigen Zeit reagieren und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können, hat eine unabhängige Gruppe von ExpertInnen aus den 27 EU-Mitgliedsländern die Armutssituation, die soziale Ausgrenzung und die jeweiligen politischen Gegenmaßnahmen evaluiert. Derzeit sind EU-weit 81 Millionen Menschen arm oder armutsgefährdet, rund 17 Millionen davon obwohl sie erwerbstätig sind. Der nun von der Kommission präsentierte Bericht soll auch einen Beitrag leisten, das Thema “Working poor” im Rahmen des Armutszieles der EU2020 Strategie besser beobachten zu können. Mehr…
“Arbeitslosigkeit ist ein Tabuthema”: Angelika Summereder hat einen Dokumentarfilm über Arbeitslose gedreht. Sie war einmal eine von ihnen.
Angelika Summereder Jobcenter: In 80 Minuten gibt Regisseurin Angelika Summereder Einblick in das Leben von fünf Arbeitslosen auf der Suche nach dem nächsten Job.
Gute Dokumentarfilme könne man nur machen, wenn man mit dem Thema und dem Metier vertraut sei,
sagt die oberösterreichische Regisseurin Angelika Summereder. Mit dem Tabuthema Arbeitslosigkeit kennt sie sich gut aus – sie selbst war einmal in dieser Situation.
Das ganze Interview im K;urier
„Kostenbeitrag“ für Nachtnotquartiere stoppen!
Die Initiative für kostenlose Notschlafplätze („INKONO“) wurde von MitarbeiterInnen der Wiener Wohnungslosenhilfe gemeinsam mit dem Österreichischen Berufsverband der SozialarbeiterInnen, Landesgruppe Wien, ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative bisher von: Straßenzeitung Augustin, Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (LISA), Interessensgemeinschaft GPA-djp work@social, Konsequente Interessenvertretung/Unabhängige GewerkschafterInnen in der GdG – KMSfB, Armutskonferenz, Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAWO) und Aktive Arbeitslose.
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Arbeit macht krank
39,9 Prozent sind wegen arbeitsbedingter Gesundheitsprobleme arbeitslos
UnternehmerInnen werfen kranke Menschen raus. Besonders zynisch argumentierte der UnternehmerInnenvertreter und WKÖ-Funktionär Martin Gleitsmann indem er die Statistik einfach uminterpretierte und sagte “Arbeitslose feiern krank”!
“Nicht die Arbeitslosen feiern krank, sondern die Kranken werden arbeitslos. Sie werden nämlich von ihren Arbeitgebern rausgeworfen. Und wenn sie einmal arbeitslos sind, ist das psychisch stark belastend, und das macht erst recht wieder krank”,
sagt Bernhard Achitz, Leitender ÖGB-Sekretär. WKÖ-Experte Martin Gleitsmann interpretiere die gestern, Dienstag, präsentierte Fehlzeiten-Statistik völlig falsch. “Die Kranken zu bestrafen, ist zynisch. Stattdessen müssen die Arbeitsplätze so gestaltet werden, dass Arbeit nicht krank macht”, fordert Achitz.
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Karin Küblböck und Christian Felber zeigten in einem Artikel am letzten Wochenende in Der Presse die Schritte für den Weg aus dem europäischen Finanzschlamassel auf. Sie sehen die Ursachen des “griechischen Problems” in der neoliberalen Konstruktion der Eurozone und des Binnenmarktes. Ein Auszug aus den Problemlösungsschritten, die sie in diesem Artikel fordern:
- Einführung von einer Finanztransaktionssteuer von 0,1 %
- Harmonisierung von Kapital- und Unternehmenssteuern
- Regulierung der Fonds
- Die Militärausgaben dürfen jährlich nicht mehr als 2,0 % des BIP betragen.
Zu weiteren Infos kommt ihr mit dem Link oben.
Mehr als 700 BR-Mitglieder beschließen ihre weiteren Strategien für die Arbeitszeitverhandlungen (ein Auszug davon)
- Arbeit endlich fair zu teilen – durch Verkürzung der Normalarbeitszeit und Verringerung der regelmäßigen Überstunden.
- Gleitzeit nicht für grenzenlose Ausdehnung der (Normal-)Arbeitszeit zu missbrauchen.
- Mitbestimmungsrechte der ArbeitnehmerInnen bei Lage, Ausmaß und Verteilung der Arbeitszeit auszubauen.
Hier gehts zu den Pressemeldungen
Rudolf Kaske, der Arbeitsmarktsprecher des ÖGB, hält die geplanten Budgeteinsparungen von 124,6 Mill. Euro für einen Schritt in die falsche Richtung.
“Einsparungen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik bedeuten, dass es entweder weniger Schulungen geben wird oder deren Qualität sinkt”,
befürchtet der Kaske. Angesichts der anhaltenden Arbeitslosigkeit wiederholt Kaske auch die Forderung nach einer Erhöhung des Arbeitslosengeldes und nach Wegfall der Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe. “Arbeitslosigkeit darf nicht zu einem Abrutschen in die Armut führen. Sogar von der OECD hat Österreich wegen des niedrigen Arbeitslosengeldes bereits Kritik geerntet”.
Der Text der Presseaussendung
Der Sozialminister zeigt sich erleichtert, weil erstmals die AL-Zahlen um 1,8 % niedriger sind als vor einem Jahr. Der erste Rückgang seit 16 Monaten. Im selben Artikel in ” der Presse” die Wifo-Expertin Ulrike Huemer fest:
Vor einem Jahr sei die Arbeitslosigkeit steil angestiegen und habe ein hohes Niveau erreicht. „Jetzt verharrt sie auf diesem hohen Niveau“, so Huemer. Inklusive Schulungsteilnehmern rechnet das Wifo im Jahresschnitt mit 26.000 zusätzlichen Arbeitslosen.
Ein drastischer Anstieg ist bei den Langzeitarbeitslosen zu verzeichnen. Die Zahl der Personen, die länger als zwölf Monate als arbeitssuchend gemeldet waren und in dieser Zeit auch keine Schulungen besucht haben, stieg im Vergleich zum März des Vorjahres um fast 30Prozent.
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