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Archiv für Dezember, 2009

Tumpel: Arbeitskräftebedarf bei Bildung und Gesundheit

30. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Die AK-Wien fordert, dass die ArbeitnehmerInnen nicht für die Finanzkrise mit Leistungskürzungen und Steuererhöhungen zur Kasse gebeten werden. Konkret fordert der AK-Präsident

Für die weitere Bewältigung der Krise fordert Tumpel für die ArbeitnehmerInnen ein umfassendes Arbeitsmarkt- und Bildungs-paket. Das ist dringend notwendig, um etwa mit Qualifizierungsmaßnahmen und Weiterbildungen im Bereich Gesundheit und Pflege dafür zu sorgen, dass die Menschen schnell wieder gute Arbeitsplätze finden, von denen sie auch leben können.

Im Standard wird der Wunsch der Industrie nach ausländischen Facharbeitern eher mit dem Wunsch nach billigen ArbeitnehmerInnen verglichen. Der angebliche FacharbeiterInnenmangel könnte sofort durch gesteigerte Berufsausbildung von Lehrlingen beseitigt werden.

KategorienArbeitsmarktlage

Bildungskarenz und Kurzarbeit drücken die Arbeitslosenquote um 0,5 %

30. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Arbeitszeitverkürzung sicherte 8400 Arbeitsplätze vor allem in der Industrie

Der Wifo-Arbeitsmarktforscher Helmut Mahringer geht davon aus, dass 8400 Arbeitsplätze durch Kurzarbeit  gesichert wurden und 4900 Personen Bildungskarenz in Anspruch nahmen. In den OÖ. Nachrichten wird er diesbezüglich zitiert:

Jetzt sollte die Kurzarbeitswelle freilich zu Ende gehen, sagt der Arbeitsmarktexperte. „In der Phase der Unsicherheit ist es ein gutes Instrument.“ Wenn man nach mehreren Monaten sehe, dass die Nachfrage nicht zurückkomme, müssten andere Arbeitszeitmodelle Platz greifen.

Das Wifo prognostiziert für  das Jahr 2010 eine Arbeitslosenquote von 7,7 % für 2011 sogar 8,1 %. Rechnet man die SchulungsteilnehmerInnen dazu kann die AL-Quote 2011 an die 10 % betragen.

Arbeitslosigkeit und Behinderung

29. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Die Initiative Arbeit und Behinderung hat sich zum Ziel gesetzt, für Menschen mit Behinderungen Beschäftigung zu finden, damit sie besser in die Gesellschaft integriert werden können. Ein großes Problem orten die AutorInnen in der Qualifikation:

Ein großes Problem ist, für einen freien Arbeitsplatz eine/n BewerberIn mit Behinderung zu finden, der die nachgefragte Qualifikation aufweist. Defizite in der schulischen Integration bzw. in einer adäquaten Ausbildung sind hier das Hindernis.

Mit Pflichtschulabschluss ist der Risiko von Arbeitslosigkeit viermal so hoch wie bei AkademikerInnen. Auf  Tabellen wird die Situation behinderter Menschen und der Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen bezüglich Arbeitslosigkeit veranschaulicht.

IG-Metall: Deutliche Arbeitszeitverkürzung gegen Arbeitslosigkeit

28. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Der stellvertretene Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, warnt vor einer Massenentlassungs-Welle in der Industrie.

Auf der Internetplattform “gegen-hartz.de” geht die IG Metall davon aus, dass demnächst 750.000 Arbeitsplätze akut gefährdet sind. Detlef Wetzel schlägt konkret vor:

Die IG Metall schlägt vor, die Arbeitszeit deutlich unter 30 Stunden zu senken. Das solle jedoch nur geschehen mit einem sog. Teilausgleich bei Lohn. Wetzel sieht ansonsten die Gefahr, dass die Beschäftigten bei noch niedrigen Wochenarbeitstunden ihren Lebensunterhalt nicht mehr begleichen können und Hartz IV beantragen müssen.

Unterstützung bekommt die IG-Metall von den Linken, die von einer Überproduktion in der Industrie ausgehen und ohne Arbeitszeitverkürzung würde der Druck auf die Industriebeschäftigung enorm steigen.

KategorienArbeitsmarktlage

Facharbeiter-Jobs “für immer verloren”

23. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Die Arbeitslosigkeit in Produktionsberufen ist um ein Drittel gestiegen, warnt die Arbeiterkammer

Im Standard warnt Josef Wallner von der Arbeiterkammer

Die Arbeitslosigkeit ist in allen wichtigen Fachkräfteberufen im November 2009 gegenüber dem Vorjahreszeitraum markant gestiegen. Laut Arbeiterkammer (AK) sind in den Produktionsberufen um rund 35 Prozent mehr Personen arbeitslos, im Bereich Maschinenbau sogar um 113 Prozent. “Viele dieser Arbeitsplätze sind aufgrund des Strukturwandels für immer verloren”

KategorienMedienbericht

Info-Splitter: Groß ist die Angst vor Arbeitslosigkeit

22. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Eine von der Wirtschaftskammer (WKÖ) in Auftrag gegebene Studie beim Marktforschungsinstitut GfK (Link zur Studie) bescheinigt den ÖsterreicherInnen eine gewisse Abnahme des Wirtschaftspessimus:

  • 38 % der ÖsterreicherInnen erwarten, dass die Wirtschaftskrise im kommenden Jahr zu Ende geht
  • 23 % glauben, dass sie noch 1,5 Jahre andauern wird
  • 34 % meinen, dass die Krise noch länger dauern wird.

Allerdings ist die Angst vor Arbeitslosigkeit unverhältnismäßig größer:

  • 73 % befürchten, dass die Arbeitslosigkeit ansteigen wird.

Was schreiben andere dazu:

Arbeitslosen wird das Geld gestrichen – was zahlen die Konkursmanager zurück?

21. Dezember 2009 Werner Drizhal 2 Kommentare

Immer mehr Kündigungen, immer mehr Sperren von Arbeitslosengeld und sofort wird denen, die am meisten in der Krise leiden “Missbrauch” unterstellt. Der wahre Missbrauch findet in viel höheren Etagen statt. Blickt man auf mache Chefsesseln, die hemmungslos spekulieren – wer sperrt hier – wer muss sich von diesen Herren melden – hier wird in unserer Gesellschaft eindeutig mit zweierlei Maß gemessen…

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Armutsgefährdung: Leben am Rande der Existenz

16. Dezember 2009 arbeit&technik Keine Kommentare

derStandard.at-Artikel: “Leben von 951 Euro oder weniger”

“Dass nichts zum Sparen überbleibt, ist noch das geringste Problem für die eine Million armutsgefährdeten Menschen in Österreich.”

Aktuell von der Statistik Austria veröffentlichte Daten zeigen, dass im Jahr 2008 1.018.000 Menschen armutsgefährdet waren, wobei etwa 492.000 davon in manifester Armut lebten. Die Datengrundlage liefern die Erhebungen zu Einkommen, Armut und Lebensbedingungen von EU-SILC (Statistics on Income and Living Conditions) 2008.

US-Präsident Obama will mit einem Milliardenprogramm neue Arbeitsplätze schaffen

13. Dezember 2009 Werner Drizhal Keine Kommentare

Jeder zehnte US-Amerikaner ist arbeitslos. Eine derart miserable Quote erlebten die USA zuletzt vor mehr als einem Vierteljahrhundert. Präsident Barack Obama hat der Arbeitslosigkeit nun den Kampf angesagt.

Ein Bericht in der Deutschen Welle. Dazu gibt es ein Video von der Ankündigung des Programms.

KategorienMedienbericht, Video

“Step by Step” zurück in den Job

13. Dezember 2009 Werner Drizhal 1 Kommentar

So titelte der Kurier in seiner Ausgabe am 10. Dezember. Anläßlich der Präsentation des Projekts  von Sonja Wehsely muss ein Ausspruch von ihr für die Verantwortlichen in der Bundes- und den Landesregierungen als Leitsatz für das kommende Jahr sein

…brauchen besondere Hilfe, um wieder ein eigenständiges Leben, mit eigenem Einkommen führen zu können. Arbeit zu haben, heiße auch, Würde und Lebensinhalt zu finden.

Organisiert wird “Step2job” in Kooperation des Arbeitsmarkstservice mit der MA 40 und dem WAFF, dem Wiener Arbeitnehmerinnen Förderungsfonds (WAFF).

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